Honigmond

Deutschland 1995/1996 Spielfilm

Summary

Honey Moon

Christine is studying psychology. Linda is working in an advertising agency. They are living together and actually get on quite well - it′s only men where they have never come eye to eye! While Christine has spent years mourning a past love affair, Linda has specialised in collecting men and proposals of marriage.

 

Her greatest fun is in turning down the proposals she gets. Linda has the men under control. She takes what gives pleasure and doesn′t let herself get hurt. It′s no surprise that they keep on squabbling ... Linda tries to convert Christine. And Christine accuses Linda of cynicism. She holds up the example of the seven-year old marriage between Manuel and Barbara. But Linda can′t help laughing. Christine has no sooner brought up Barbara than she is on the phone: crying, shattered. She has caught her husband in flagranti with his secretary. Barbara is going wild. Her dream of a cosy happiness together has burst like a bubble. Barbara flees to Christine and Linda. Mad with Manuel, she is fascinated by Linda and the way she deals with men ...

Source: German films Service & Marketing GmbH

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Heinz17herne
Heinz17herne
Der Wiener Gabriel Barylli ist ein begnadeter Schauspieler und ein äußerst erfolgreicher Komödienschreiber, der dem unterhaltungsdurstigen Boulevard-Publikum gibt, was es zum schenkelklopfenden Gaudium braucht. Und wenn seine Stücke, wie „Abendwind“ und, 1991, „Honigmond“, auch noch am Wiener Burgtheater und damit dem ersten Hause im deutschsprachigen Theater, inszeniert werden, kann das sogar recht ansehnlich ausfallen, zumal wenn Schauspieler wie Elisabeth Augustin, Ulrike Beimpold und Regina Fritsch auf den Brettern stehen.

Eine Kino-Version, zumal wenn sie so völlig überdreht daherkommt wie „Honigmond“, ist dagegen auch mit Starbestzung nicht zu retten – und allenfalls ein Fall fürs Pantoffelkino. Gernot Roll ist zwar ein ausgewiesener Könner seines Fachs, seine rasend bewegten Kamerafahrten in „Honigmond“ gehen aber nur noch auf die Nerven, darin übertroffen von einer ständigen Musikberieselung und der Tatsache, dass binnen 86 Minuten kein Klischee ausgelassen wird.

Veronica Ferres spielt die glückliche Ehefrau Barbara, die ihrem Gatten zuliebe in langen, züchtigen Schottenröcken herumläuft und das Heimchen am Herd gibt. Bis sie diesen, den Kai Wiesinger mit üblichem Dackelblick, in den sich hin und wieder gar richtige Tränen mischen, verkörpert, in einer heißen „Nummer“ auf dem eigenen Sofa mit dessen feuriger Sekretärin inflagranti erwischt und reißaus nimmt.

Barbara zieht zu ihrer Freundin Christine, die mit Linda in einer Münchener Luxus-Wohngemeinschaft lebt, um in Gemeinschaft den Männern abzuschwören. Doch erstere, die eher herb und frustriert wirkende Studentin der Psychologie, hätte gern eine Affäre mit ihrem noch jugendlich wirkenden Professor für Sexualwissenschaften, trauert aber noch allzu stark einer früheren Beziehung nach. Da ist letztere aus anderem Holz geschnitzt: Die in der Werbebranche erfolgreiche Yuppie-Blondine sucht sich ihre One-Night-Stand-Lover sorgfältig aus, sodass sie allein die Richtung bestimmen kann. Etwas anderes als ein solchermaßen „freies“ Leben kann Linda sich nicht vorstellen.

Nach manchem Hin und Her und wörtlich zu nehmendem Auf und Ab mutiert die stille Christine, die dem Apotheker zuerst und dann dem Professor hoffnungslos verfallen ist, zum rotbestrumpften Vamp, dem es ganz recht ist, dass der neue akademische Lover verheiratet und als Vater zweier Kinder ehelich-familiär gebunden ist. Linda dagegen erfährt familiäres Glück bei einem alleinerziehenden Vater, den Uwe Ochsenknecht treudeutsch-gemütlich gibt. Zumal sie selbst ein Kind erwartet und der Vater im fernen Australien nichts von ihr wissen will. Und Barbara? Nachdem sie vom blonden Gift in die Freuden des ungezwungenen Daseins eingeführt worden ist, macht sie am dann doch noch leidlich überraschenden Ende eine abrupte Kehrtwendung, zieht nicht wieder zu ihrem Gatten Manuel, sondern mit dem Taxifahrer in die nächste Nachtbar...

Pitt Herrmann

Credits

All Credits

Shoot

    • 10.01.1995 - 15.02.1995: Wien, München
Duration:
2345 m, 86 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Dolby A Stereo
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 20.09.1995, 73865, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Screening:

TV-Erstsendung (DE): 07.04.1998, Pro 7

Titles

  • Originaltitel (DE) Honigmond

Versions

Original

Duration:
2345 m, 86 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Dolby A Stereo
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 20.09.1995, 73865, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Screening:

TV-Erstsendung (DE): 07.04.1998, Pro 7