Christian Petzold kommt als Ehrengast zum 20. Fünf Seen Filmfestival

Das Fünf Seen Filmfestival (03. – 13.09.2026) begrüßt den großen deutschen Regisseur Christian Petzold als einen der diesjährigen Ehrengäste. Er kommt vom 3. bis 5. September ins Fünfseenland.

 

Zu sehen sind fünf seiner Filme: "Die innere Sicherheit", "Wolfsburg", "Gespenster", "Barbara" und "Transit". Im Zentrum der Filmgespräche mit Christian Petzold wird die Bedeutung von Raum und Räumen in seinen Werken stehen.

Festivalleiter Matthias Helwig: "Es ist eine große Ehre, dass Christian Petzold zu unserem Festival kommt. Er zählt für mich zu den bedeutendsten europäischen Filmemachern der letzten Jahrzehnte. Die Werke, die wir zeigen, sind allesamt brillant, originell und bis ins letzte Detail stimmig. Wir haben diese fünf Filme aus seinem großartigen Oeuvre ausgewählt, weil bei ihnen Raum und Räume eine markante Rolle spielen - und das auf sehr unterschiedliche Weise. Ich freue mich sehr auf diese Filme und auf die Filmgespräche mit Christian Petzold."

Der Filmemacher begleitet am 4. September drei Vorstellungen im Kino Breitwand Gauting: "Barbara" (14 Uhr), "Transit" (17.15 Uhr) und "Wolfsburg" (20 Uhr). Am 5. September präsentiert er im Kino Breitwand Starnberg "Gespenster" (11 Uhr) und "Die innere Sicherheit" (13.15 Uhr). Die Filmgespräche führt unter anderem Prof. Dr. Alexander Gutzmer vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, der wie im vergangenen Jahr mit dem Fünf Seen Filmfestival kooperiert. Christian Petzold nimmt außerdem an der Eröffnungsfeier des 20. Fünf Seen Filmfestival am 3. September in der Schlossberghalle Starnberg teil.

Zum Ehrengast: Christian Petzold, geboren 1960 in Hilden, studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Zu seinen berühmtesten Filmen gehören "Die innere Sicherheit", für den er 2001 den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Spielfilm erhielt, "Yella" (2007) und "Barbara", für den er 2012 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet wurde. "Barbara", "Phoenix" (2014) und "Transit" (2018), eine freie Adaption des Romans von Anna Seghers, wurden in die jeweiligen Jahres-"Top Five Foreign Language Films" des US-National Board Of Reviews aufgenommen. Mehrfach ausgezeichnet wurden auch "Undine" (2020) und "Roter Himmel" (2023), der bei der Berlinale den Großen Preis der Jury erhielt. Christian Petzold erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis, den Fipresci-Preis und den Preis der Deutschen Filmkritik. Im vergangenen Jahr präsentierte er beim Fünf Seen Filmfestival mit Barbara Auer seinen Film "Miroirs No. 3".

Quelle: www.fsff.de