In ihrer ersten Sitzung des Jahres hat die Jury für Verleihförderung sechs Spiel- und drei Dokumentarfilme mit insgesamt 345.000 Euro gefördert. Zwei Drittel der neun Filme, die in den kommenden Monaten mit kultureller Verleihförderung des Bundes in die Kinos kommen, wurden von Regisseurinnen realisiert.
Vier geförderte Filme kommen direkt von der Berlinale: Mit Markus Schleinzers "Rose" gewann Hauptdarstellerin Sandra Hüller ihren zweiten Silbernen Bären, mit "Meine Frau weint" feierte Regisseurin Angela Schanelec bereits ihre dritte Premiere im Wettbewerb. Sabine Lidls Dokumentarfilm "Siri Hustvedt – Dance Around the Self" und Faraz Shariats Thriller "Staatsschutz" liefen beide im Panorama, wo Shariats zweiter Kinofilm nicht nur den Publikumspreis, sondern auch den Arthouse Cinema Award des internationalen Programmkinoverbands CICAE sowie den Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung gewann.
Mit kultureller Verleihförderung starten außerdem das bereits mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2023 und dem Drehbuchpreis des Filmfestivals Max Ophüls Preis 2026 ausgezeichnete Langfilmdebüt "Noah" von Ali Tamim, die Dramen "Tochter der Erde" von Lilli Tautfest und "Luisa" von Julia Rösler sowie die Dokumentarfilme "Innere Emigranten" von Lena Karbe und "Was haben wir gelacht" von Isabel Schneider und Eva Müller.
Die nächste Fördersitzung für die jurybasierte kulturelle Verleihförderung findet am 17. Juni 2026 statt, Einreichfrist ist der 28. April. Zur Übersicht der kommenden Einreich- und Sitzungstermine
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Quelle: www.ffa.de