Die Dreigroschenoper

BR Deutschland Frankreich 1962/1963 Spielfilm

Summary

The Threepenny Opera

London’s underground world: the elegant gang boss Mackie Messer falls in love with the beautiful Polly, daughter of beggar king Peachum, and plans to marry her.

In a dusty underground warehouse - the room lavishly prepared with goods
stolen from London′s top shops - the wedding is attended by a crowd of
beggars and thieves, as well as Tiger Brown, police chief and Mackie’s
best friend. Peachum, however, strongly opposes the marriage. He puts
pressure on Tiger Brown to send Mackie to the gallows, threatening to
organize a beggars′ revolt to disrupt the queen′s upcoming coronation if
the police chief does not accede to his wishes.

Source: German films Service & Marketing GmbH

 

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Falk Schwarz
Dreigroschenoper auf Gummirädern
Da wird schon mal die Atemluft knapp. Diese „Dreigroschenoper“ kommt ohne Biss und Provokation daher, eher weichgespült, in Farbe getaucht, auf Cinemascope gedehnt und letztlich „wie auf Gummirädern“ (Ramseger). Staudte liess sich vor den Karren einer chaotischen Produktion spannen. Drei Jahre dauerte die Vorbereitung, unzählige Autoren und Regisseure wurden verschlissen und dann setzte Produzent Kurt Ulrich (mit französischem Geld) durch: Curd Jürgens ist der Mackie, June Ritchie die Polly, Hildegard Knef die Jenny und Lino Ventura der Tiger Brown. Damit alle (Film-)Märkte dieser Welt bedient seien. So beginnt der Film ausgerechnet mit Sammy Davis, der aus dem Mackiemesser Song einen Swing mit Big Band macht - auf Englisch. Damit auch die Deutschen alles verstehen, wiederholt dann der Chor des bunten Treibens auf dem Jahrmarkt das Ganze noch mal in deutsch. Waren die Filmemacher bei Sinnen? Warum Sammy? Warum Lino Ventura? – wenn doch dieser Mann kein deutsch kann, sich einen Schnurres ankleben lassen musste, damit man nicht so genau sieht, wie wenig lippensynchron er spricht. Martin Hirthe leiht ihm die deutsche Stimme. Und Curd Jürgens? Ihm fehlt das Dämonische des Mackie, das frivol-Bissige. Er ist eher der bräsige alte Herr mit den Glacéhandschuhen. Nur als er mit Hildegard Knef das Bordell besingt, „das unser Haushalt war“, da kommt dann Freude und schauspielerische Verve auf. Staudte hat klug das Ganze in einem Bühnenrahmen gelassen (farbenfrohe Deko und Kostüme von Hein Heckroth) und erreicht damit eine wirkungsvolle Geschlossenheit. Doch hier entstand eine Revue, ein Musical in Farbe, dessen Musik von Peter Sandloff so arrangiert wurde, dass von dem ursprünglichen „Rüpelspiel“ nichts mehr bleibt. Viele Köche verderben den Brei – ob dieses Vorhaben Staudte ab einem gewissen Punkt einfach nur noch gleichgültig war?





Credits

Director

Director of photography

Editing

Music

Cast

Producer

All Credits

Director

Assistant director

Director of photography

Make-up artist

Editing

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Music

Conductor

Cast

Voice

Dubbing

Producer

Line producer

Location manager

Production manager

Shoot

    • 22.10.1962 - 11.12.1962: CCC-Atielier Berlin-Spandau, Berlin-Tempelhof
Duration:
3402 m, 124 min
Format:
35mm, 1:2,35 (Franscope)
Video/Audio:
Eastmancolor, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 07.02.1963, 29713, ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 28.02.1963, München, Gloria-Palast

Titles

  • Weiterer Titel (FR) L'opera de quat'sous
  • Originaltitel (DE) Die Dreigroschenoper

Versions

Original

Duration:
3402 m, 124 min
Format:
35mm, 1:2,35 (Franscope)
Video/Audio:
Eastmancolor, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 07.02.1963, 29713, ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 28.02.1963, München, Gloria-Palast