Gallery
All Pictures (2)Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Editing
Cast
- Walter
- Harry
- Mannie
- Roswitha
- Ärztin
- Junge Frau
- Herr Faltermann
- Mustafa
- Fremder
- Mann
Production company
Producer
All Credits
Director
Assistant director
Script supervisor
Screenplay
Director of photography
Assistant camera
Clapper loader
Still photography
Lighting design
Key grip
Production design
Set design
Property master
Stand-by props
Construction manager
Costume design
Costumes
Editing
Assistant editor
Sound editor
Dubbing editor
Sound
Sound assistant
Foley artist
Audio mixing
Cast
- Walter
- Harry
- Mannie
- Roswitha
- Ärztin
- Junge Frau
- Herr Faltermann
- Mustafa
- Fremder
- Mann
- Frau
- Mann mit Gummibaum
- 1. Polizist
- 2. Polizist
- Radiosprecherin
Production company
in co-production with
Producer
Producer (TV)
Associate producer
Unit production manager
Location manager
Production assistant
Production manager
Shoot
- 1997: Ruhrgebiet (?) [Herbst (?)]
Duration:
56 min
Format:
Super16mm - Blow-Up 35mm, 1:1,66
Video/Audio:
s/w, Ton
Screening:
Uraufführung (DE): 17.02.1998, Berlin, IFF - Panorama;
TV-Erstsendung (DE FR): 27.11.1998, Arte
Titles
- Originaltitel (DE) Das Frankfurter Kreuz
- Originaltitel (FR) Francfort - Fin de Siècle
Versions
Original
Duration:
56 min
Format:
Super16mm - Blow-Up 35mm, 1:1,66
Video/Audio:
s/w, Ton
Screening:
Uraufführung (DE): 17.02.1998, Berlin, IFF - Panorama;
TV-Erstsendung (DE FR): 27.11.1998, Arte
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Der semi-dokumentarische Film, ursprünglich entstanden für die Arte-Filmreihe „Silvester 2000“ („Célébration de l' an 2000“) und daher nur eine knappe Stunde lang wie alle anderen neun Beiträge, lief nach der Uraufführung auf der Berlinale nur kurz in den Programmkinos, bevor er am 27. November des gleichen Jahres bereits auf „Arte“ erstmals im Fernsehen gezeigt wurde. „Das Frankfurter Kreuz“ basiert auf dem Hörspiel „Für eine Mark und acht“ von Jörg Fauser, einer Milieustudie in breitem Hessisch. Und es wäre von Interesse zu erfahren, wie diese so typische, weil unverwechselbare deutsche Mundart für die La Sept-Version unter dem Titel „Francfort – Fin De Siecle“ ins Französische übertragen worden ist.
Nachtgestalten im Frankfurter Kneipen-Kiez, darunter einige Überraschungen wie Christina Kruse als junger blonder Engel, Hans-Michael Rehberg als „Mann mit dem Gummibaum“ sowie Helmut Semmet und Stefan Vogel als zwei Polizisten, die auf der Suche nach einem aus dem Zoo ausgebrochenen Gorilla vorbeischauen. Es ist eine „kaputte Szene“, die sich zu nächtlicher Stunde in Walters Bude trifft und über Gott und die Welt philosophiert. Dabei spielt, um zwei Jahre vorweggenommen, die Jahrtausendwende eine explizite Nicht-Rolle: Das Ereignis geht die Protagonisten nichts an. Und überhaupt: Walter hat seiner Erika versprochen, den Kiosk früher zu schließen und ausnahmsweise den Jahreswechsel mit ihr im Kreis der Familie zu feiern...
Romuald Karmakar, dem mit „Der Totmacher“ ein Überraschungscoup gelang, erweist sich als Meister des stillen, häufig auch stummen Porträts. Seine respektvolle Haltung gegenüber den Menschen, sämtlich Gestrandete der hessischen Metropole, aus der auch der Regisseur stammt, macht diesen übrigens in Köln und Düsseldorf gedrehten Film, der Film- und Medien Stiftung Nordrhein-Westfalen sei gedankt, so sehenswert gerade abseits aller spektakulären, von der Kamera Fred Schulers ins beste Licht gerückten Szenen.
Pitt Herrmann