Inhalt
Die Geschichte vom "kleinen", braven Mädchen, das in die "sündige" Großstadt eintaucht und dort verloren zu gehen droht – heiter-komödiantisch und sentimental betrachtet. Das namenlose Mädchen (Lilian Harvey) wird von einer erfahrenen Freundin dazu überredet, ebenso wie diese als Tänzerin in einer Bar eigenes Geld zu verdienen. Der Vater der "Kleinen" darf davon nichts wissen, denn er möchte, dass seine Tochter ein sittsames, bürgerliches Leben führt. Daher gibt seine Tochter vor, nachts im Schichtdienst als Telefonistin zu arbeiten und verschweigt ihm ihre Tätigkeit als Tänzerin. Anders als ihre leichtfertige Freundin, die "Erfahrene", achtet die "Kleine" jedoch darauf, ihre Reputation nicht durch moralisch anstößiges Verhalten zu gefährden.
Eines Tages verliebt sie sich in einen bereits verheirateten "Herrenreiter," der sich von seiner Gattin trennen will, falls er bei der Pferdewette erfolgreich sein sollte. Der Onkel des "Herrenreiters" hat jedoch gegen eine derartige Beziehung etwas einzuwenden, denn er sieht eine Verbindung mit einer Tänzerin als nicht standesgemäß an, daher verwehrt er seine Zustimmung. Erst als der Onkel erfährt, dass er die "Kleine" mit der "Erfahrenen", also der Tänzerin mit dem Ruf, eine leichtsinnige Konkubine zu sein, verwechselt hat, ändert sich seine Meinung. Schließlich ist der "Herrenreiter" frei und kann seine "Kleine" endlich vor den Traualtar führen.
Text: Filmmuseum Düsseldorf
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