Marcus H. Rosenmüller

Marcus H. Rosenmüller

Weitere Namen: Marcus Hausham Rosenmüller (Pseudonym); Marcus Heinrich Rosenmüller (Geburtsname)
Darsteller, Regie, Drehbuch, Produzent
*31.07.1973 Tegernsee

Biografie

Marcus Hausham Rosenmüller, geboren 1973 in Tegernsee, beginnt nach dem Abitur ein Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Aber bereits vor seinem Studienabschluss im Jahr 2003 macht er mit seinen Kurzfilmen "Hotel Deepa", "Kümmel und Korn" und "Nur Schreiner machen Frauen glücklich" auf sich aufmerksam, die auf verschiedenen internationalen Festivals zu sehen sind und mit diversen Publikumspreisen ausgezeichnet werden.

Für den Bayerischen Rundfunk inszeniert Rosenmüller nach seinem Studium mehrere Folgen der Dokumentar-Reihe "Irgendwo in Bayern", darunter in Co-Regie mit Joseph Vilsmaier die Episode "Den Frieden in der Hand". Mit der bajuwarischen Komödie "Wer früher stirbt ist länger tot" über einen Dorfjungen mit schrecklicher Angst vor ewiger Verdammnis gibt Rosenmüller im Jahr 2006 sein Langfilmdebüt, direkt gefolgt von der Sportler-Komödie "Schwere Jungs". Der inzwischen zum kleinen Kassenschlager gewordene "Wer früher stirbt..." erhält 2007 mehrere Deutsche Filmpreise, unter anderen den Preis für die Beste Regie.

Mit "Beste Zeit", einer kleinen, mit leisem Humor erzählten Geschichte über die Freundschaft zweier Teenagerinnen, landet Rosenmüller einen weiteren Kritikerfolg, der auch beim Publikum Zuspruch findet. In "Beste Gegend", der gerade mal ein halbes Jahr später startet, führt er die Erzählung über das Erwachsenwerden der beiden Heldinnen aus "Beste Zeit" fort.

Seiner Vorliebe für Geschichten mit Bezug zu seiner bayerischen Heimat bleibt er auch in seinen folgenden Filmen treu: In "Räuber Kneißl" (2008) erzählt er die Geschichte des legendären bayerischen Volkshelden; "Die Perlmutterfarbe" (2009) handelt von einem Schuljungen, der in einem bayerischen Dorf des Jahres 1931 in die Intrigen eines Schulkameraden verstrickt wird; und die Komödie "Sommer in Orange", die im August 2011 startet, erzählt –basierend auf realen Geschehnissen– von einer Bhagwan-Kommune in einem bayerischen Dorf zu Beginn der 1980er Jahre.

Ende 2011 folgt mit "Sommer der Gaukler" ein tragikomischer Historienfilm über eine ambitionierte Wandertheatertruppe, die um 1780 in einem Bergdorf bei Salzburg strandet.

Nachdem er als "Gastregisseur" einige Szenen der bayerischen Krimikomödie "Pension Freiheit" gedreht hatte, nimmt der scheinbar unermüdliche Rosenmüller schon seinen nächsten eigenen Langfilm in Angriff: die Komödie "Wer's glaubt, wird selig" erzählt von den Bewohnern eines bayerischen Skiorts, die eine kürzlich verstorbene Frau medienwirksam heilig sprechen lassen wollen, um den erlahmenden Tourismus anzukurbeln.

2014 startete dann "Beste Chance" in den Kinos, der abschließende dritte Teil seiner Trilogie über zwei junge Freundinnen aus der bayerischen Provinz, die er mit "Beste Zeit" (2007) und "Beste Gegend" (2008) begonnen hatte.

Filmografie

2016 Trautmann
Regie, Drehbuch
 
2013/2014 Beste Chance
Regie, Drehbuch, Produzent
 
2013-2015 Hubert von Goisern - Brenna tuat's schon lang
Regie, Drehbuch
 
2012 Die Holzbaronin
Regie
 
2011/2012 Wer's glaubt, wird selig
Regie, Drehbuch
 
2011/2012 Pension Freiheit
Co-Regie
 
2010/2011 Sommer in Orange
Regie
 
2010/2011 Sommer der Gaukler
Regie
 
2008/2009 Die Perlmutterfarbe
Regie, Drehbuch
 
2008 Heimat - Deine Filme
Mitwirkung
 
2007/2008 Räuber Kneißl
Regie
 
2007/2008 Beste Gegend
Regie
 
2007 Münchner (Filmfest-) Geschichten
Mitwirkung
 
2006/2007 Beste Zeit
Regie
 
2006 Schwere Jungs
Regie, Drehbuch-Mitarbeit
 
2005/2006 Wer früher stirbt, ist länger tot
Regie, Drehbuch
 
2003-2005 C'est la vie
Regie, Drehbuch
 
2003 Den Frieden in der Hand. Das Holzkirchner Wallfahrtsgelübde
Regie
 
2002 Hotel Deepa
Regie, Drehbuch
 
1999 Kümmel und Korn
Regie