Vincent will Meer

Vincent will Meer

Deutschland 2009/2010, Spielfilm

Inhalt

Eigentlich sitzt der junge Vincent als Patient in einer psychiatrischen Klinik, in der er lernen soll, mit seinem Tourette-Syndrom umzugehen. Doch Vincent hat einen Traum: Er will das Meer sehen. Da er bei seinem Vater kein Gehör für diesen Wunsch findet, macht Vincent sich auf eigene Faust auf den Weg. In Begleitung der magersüchtigen Marie, die ihn zur Flucht überredet hat, und seines zwangsneurotischen Zimmergenossen Alexander, in der Jacke eine Bonbondose mit der Asche seiner Mutter, steuert er in einem gestohlenen Auto die italienische Küste an. Für seinen Vater, einen ehrgeizigen Kommunalpolitiker, kommt dieser "Road Trip" seines Sohnes mitten im Wahlkampf denkbar ungelegen. Gemeinsam mit der Psychologin Frau Dr. Rose nimmt er die Verfolgung des skurrilen Trios auf.

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Der Film erzählt eine

Der Film erzählt eine rührende Geschichte über einen jungen Mann, der unter Tourette-Syndrome leidet. Nach dem Tod seiner Mutter bleibt Vincent total allein. Eigener Vater möchte nicht um ihn kümmern und gibt ihn ins Heim für jungen Menschen mit psychischen Krankheiten. Alles scheint sehr schlecht und perspektivlos. Aber Vincent hat einen Traum und abweichend von meisten Menschen versucht er, seinen Traum zu verwirklichen. Er will ans Meer fahren und flieht aus der Klinik mit zwei anderen Patienten - Marie und Alexander, die zusammen ein echtes Abenteuer haben. Es gibt sowohl traurige Momente als auch ganz lustige aber vor allem ist der Film spannend und, was immer wichtig ist, sinnvoll. Am besten hat mir das Ende gefallen. Das ist sozusagen "richtig". Kein süßes Happy End, Tourette ist nicht weg. Trotzdem klingt es positiv: Vincent hat das Meer gesehen, einen guten Freund bekommen und bewiesen, dass er mehr allein schaffen kann als sein Vater gedacht hat.
Die Handlung, die Idee sind wunderbar. Die Realisation ist aber ein bisschen enttaüschend. Was Schauspielen betrifft wurden Vincent und Alexander fein dargestellt, doch Marie hat mich nicht überzeugt. Vielleicht ist aber das Drehbuch dafür schuldig. Die englische Pop-Lieder sind auch nicht immer passend. Die Kameraarbeit hat doch bei mir einen sehr angenehmen Eindruck hinterlassen.
Im Großen und Ganzen finde ich, dass der Film ganz gut gemacht wurde, und es lohnt sich, ihn zu sehen.

Credits

Alle Credits

Regie:Ralf Huettner
Regie-Assistenz:Jochen Gosch
Drehbuch:Florian David Fitz
Kamera:Andreas Berger
Steadicam:Niv Abootalebi
Standfotos:Rolf von der Heydt
Szenenbild:Heidi Lüdi
Ausstattung:Verena Kaupert
Außenrequisite:Ralf Hübner
Innenrequisite:Wolfgang Küchler
Maske:Nannie Gebhardt-Seele, Stephanie von Haller
Kostüme:Natascha Curtius-Noss, Line Weichmann (Assistenz)
Schnitt:Kai Schröter
Ton:Ed Cantu
Geräusche:Abi Schneider
Casting:Nessie Nesslauer
Musik:Ralf Hildenbeutel, Stevie B-Zet
Dirigent:Andreas Kirnberger
  
Darsteller: 
Florian David FitzVincent
Karoline HerfurthMarie
Heino FerchVincents Vater
Johannes AllmayerAlexander
Katharina Müller-ElmauHeimärztin Dr. Rose
Karin ThalerMonika
Tim SeyfiCarabinieri
Christoph ZrennerTankwart 1
Butz BuseTankwart 2
Ulrich Boris PöpplPfarrer
  
Produktionsfirma:Olga-Film GmbH (München)
Produzent:Viola Jäger, Harald Kügler
Produktionsleitung:Andrea Oechsner
Aufnahmeleitung:Erwin Netzer, Wolfgang Rudolf Schön (Motiv), Ingo Hermann (Set)
Produktions-Assistenz:Stephanie Wellner
Dreharbeiten:28.07.2009-15.09.2009: Allgäu, München, Berchtesgaden, Italien
Erstverleih:Constantin Film Verleih GmbH (München)
Filmförderung:FilmFernsehFonds Bayern GmbH (FFFB) (München), Deutscher Filmförderfonds (DFFF) (Berlin), Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBB) (Potsdam), Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin)
Länge:2593 m, 95 min
Format:35mm
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 11.03.2010, 121983, ab 6 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Kinostart (DE): 22.04.2010

Titel

Originaltitel (DE) Vincent will Meer
Weiterer Titel (DE) Vincent will zum Meer

Fassungen

Original

Länge:2593 m, 95 min
Format:35mm
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 11.03.2010, 121983, ab 6 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Kinostart (DE): 22.04.2010
 

Auszeichnungen

AUDI Festival of German Films, Australien 2011
Publikumspreis
 
Deutscher Filmpreis 2011
Lola, Bester Hauptdarsteller
Lola in Gold, Bester Spielfilm
 
Cinema 2011
Jupiter Award, Bester Film - National
Jupiter Award, Beste Darstellerin - National
 
Bayerischer Filmpreis 2011
Publikumspreis
Bestes Drehbuch
 
2010
Bambi, Schauspieler national
 
FBW 2010
Prädikat: besonders wertvoll
 

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Quelle: FFA

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