Vincent will Meer
Quelle: Constantin, DIF, © 2010 Constantin Film Verleih GmbH
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Eigentlich sitzt der junge Vincent als Patient in einer psychiatrischen Klinik, in der er lernen soll, mit seinem Tourette-Syndrom umzugehen. Doch Vincent hat einen Traum: Er will das Meer sehen. Da er bei seinem Vater kein Gehör für diesen Wunsch findet, macht Vincent sich auf eigene Faust auf den Weg. In Begleitung der magersüchtigen Marie, die ihn zur Flucht überredet hat, und seines zwangsneurotischen Zimmergenossen Alexander, in der Jacke eine Bonbondose mit der Asche seiner Mutter, steuert er in einem gestohlenen Auto die italienische Küste an. Für seinen Vater, einen ehrgeizigen Kommunalpolitiker, kommt dieser "Road Trip" seines Sohnes mitten im Wahlkampf denkbar ungelegen. Gemeinsam mit der Psychologin Frau Dr. Rose nimmt er die Verfolgung des skurrilen Trios auf.
Der Film erzählt eine
Der Film erzählt eine rührende Geschichte über einen jungen Mann, der unter Tourette-Syndrome leidet. Nach dem Tod seiner Mutter bleibt Vincent total allein. Eigener Vater möchte nicht um ihn kümmern und gibt ihn ins Heim für jungen Menschen mit psychischen Krankheiten. Alles scheint sehr schlecht und perspektivlos. Aber Vincent hat einen Traum und abweichend von meisten Menschen versucht er, seinen Traum zu verwirklichen. Er will ans Meer fahren und flieht aus der Klinik mit zwei anderen Patienten - Marie und Alexander, die zusammen ein echtes Abenteuer haben. Es gibt sowohl traurige Momente als auch ganz lustige aber vor allem ist der Film spannend und, was immer wichtig ist, sinnvoll. Am besten hat mir das Ende gefallen. Das ist sozusagen "richtig". Kein süßes Happy End, Tourette ist nicht weg. Trotzdem klingt es positiv: Vincent hat das Meer gesehen, einen guten Freund bekommen und bewiesen, dass er mehr allein schaffen kann als sein Vater gedacht hat.
Die Handlung, die Idee sind wunderbar. Die Realisation ist aber ein bisschen enttaüschend. Was Schauspielen betrifft wurden Vincent und Alexander fein dargestellt, doch Marie hat mich nicht überzeugt. Vielleicht ist aber das Drehbuch dafür schuldig. Die englische Pop-Lieder sind auch nicht immer passend. Die Kameraarbeit hat doch bei mir einen sehr angenehmen Eindruck hinterlassen.
Im Großen und Ganzen finde ich, dass der Film ganz gut gemacht wurde, und es lohnt sich, ihn zu sehen.
Credits
| Regie: | Ralf Huettner |
| Drehbuch: | Florian David Fitz |
| Kamera: | Andreas Berger |
| Schnitt: | Kai Schröter |
| Musik: | Ralf Hildenbeutel, Stevie B-Zet |
| Darsteller: | |
| Florian David Fitz | Vincent |
| Karoline Herfurth | Marie |
| Heino Ferch | Vincents Vater |
| Johannes Allmayer | Alexander |
| Katharina Müller-Elmau | Heimärztin Dr. Rose |
| Karin Thaler | Monika |
| Tim Seyfi | Carabinieri |
| Christoph Zrenner | Tankwart 1 |
| Butz Buse | Tankwart 2 |
| Ulrich Boris Pöppl | Pfarrer |
| Produktionsfirma: | Olga-Film GmbH (München) |
| Produzent: | Viola Jäger, Harald Kügler |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Vincent will Meer |
| Weiterer Titel (DE) Vincent will zum Meer |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2593 m, 95 min |
| Format: | 35mm |
| Bild/Ton: | Farbe, Dolby |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 11.03.2010, 121983, ab 6 Jahre/feiertagsfrei |
| Aufführung: | Kinostart (DE): 22.04.2010 |
Auszeichnungen
| AUDI Festival of German Films, Australien 2011 |
| Publikumspreis |
| Deutscher Filmpreis 2011 |
| Lola, Bester Hauptdarsteller |
| Lola in Gold, Bester Spielfilm |
| Cinema 2011 |
| Jupiter Award, Bester Film - National |
| Jupiter Award, Beste Darstellerin - National |
| Bayerischer Filmpreis 2011 |
| Publikumspreis |
| Bestes Drehbuch |
| 2010 |
| Bambi, Schauspieler national |
| FBW 2010 |
| Prädikat: besonders wertvoll |
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