Das Lied in mir

Das Lied in mir

Deutschland 2009/2010, Spielfilm

Inhalt

Als die 31-jährige Schwimmerin Maria auf ihrer Reise nach Chile in Buenos Aires einen Zwischenstopp macht, hört sie ein ihr fremdes Kinderlied. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, erinnert sie sich an den spanischen Text und die Melodie des Lieds. Verstört und aus der Bahn geworfen, unterbricht sie ihre Reise und bleibt in der fremden Stadt.

Während sie sich auf die Suche nach einer Erklärung macht, taucht plötzlich ihr Vater Anton in Argentinien auf. Er beichtet seiner Tochter die Wahrheit um ihre tatsächliche Herkunft. Maria hat Ende der siebziger Jahre die ersten drei Jahre ihres Lebens in Buenos Aires gelebt. Als ihre leiblichen Eltern 1980 als Opfer der argentinischen Militärdiktatur verschwanden, wurde Maria von Anton und seiner Frau adoptiert und nach Deutschland gebracht.

Nach der Beichte droht das Vertrauensverhältnis zwischen Vater und Tochter an der jahrelangen Lüge zu zerbrechen, ein gemeinsamer Weg scheint unmöglich. Während Anton möglichst bald nach Deutschland zurück möchte, um die Vergangenheit ruhen zu lassen, will Maria in Buenos Aires bleiben, um sich auf die Suche nach ihrer argentinischen Familie zu machen. Dabei kämpft der entmachtete Vater bis zuletzt um die Liebe seines Kindes, die entwurzelte Tochter bis zuletzt um die Wahrheit ihrer eigentlichen Identität.

Quelle: Internationale Hofer Filmtage 2010

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Credits

Alle Credits

Regie:Florian Cossen
Regie-Assistenz:Isabel Paul
Drehbuch:Elena von Saucken, Florian Cossen
Kamera:Matthias Fleischer
Kameraführung:Jan Prahl
Kamera-Assistenz:Florian Ritter
Standfotos:Rosa Merk
Licht:Jan Prahl
Ausstattung:Victoria Pedemonte (Szenenbild)
Requisite:Sebastian Ariel
Maske:Andrea Marque
Kostüme:Susanne Sasserath, Sandra Fink
Schnitt:Philipp Thomas
Ton-Design:Rainer Heesch
Ton:Christoph Schilling
Synchron-Ton:Hanse Warns
Geräusche:Jörg Klinkenberg, Carsten Richter
Mischung:Rainer Heesch, Christoph Oertel (Geräusche )
Casting:Nina Haun
Musik:Matthias Klein
  
Darsteller: 
Michael GwisdekAnton Falkenmeyer
Jessica SchwarzMaria Falkenmayer
Alfredo Castellani Hugo
Marcela FerrariAna
Rafael FerroAlejandro
Beatriz SpelziniEstela
Carolos Portaluppi
  
Produktionsfirma:TeamWorxX Television & Film GmbH (Berlin / Potsdam / München / Ludwigsburg), die film gmbh (München)
in Co-Produktion mit:Bayerischer Rundfunk (BR) (München), Südwestrundfunk (SWR) (Stuttgart), Filmakademie Baden-Württemberg GmbH (Ludwigsburg)
Produzent:Jochen Laube, Fabian Maubach
Redaktion:Birgit Metz (BR), Claudia Gladziejewski (BR), Brigitte Dithard (SWR)
Ausführender Produzent:Rodrigo Fürth
Producer:Fabian Maubach
Herstellungsleitung:Rosario Rodríguez Cappa
Produktionsleitung:Pablo Morgavi
Dreharbeiten:09.02.2009-01.04.2009: Argentinien
Erstverleih:Schwarzweiss Filmverleih (Bonn)
Filmförderung:MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (Stuttgart)
Länge:2582 m, 94 min
Format:35mm, 1:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 07.01.2011, 125962, ab 12 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Aufführung (CA): 03.09.2010, Montréal, IFF;
Erstaufführung (DE): 02.02.2011, Berlin, Kulturbrauerei;
Kinostart (DE): 10.02.2011;
TV-Erstsendung (DE): 17.05.2012, ARD, Debüt im Ersten

Titel

Originaltitel (DE) Das Lied in mir
Weiterer Titel (DE AR) El Niño
Weiterer Titel The day I wasn’t born

Fassungen

Original

Länge:2582 m, 94 min
Format:35mm, 1:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 07.01.2011, 125962, ab 12 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Aufführung (CA): 03.09.2010, Montréal, IFF;
Erstaufführung (DE): 02.02.2011, Berlin, Kulturbrauerei;
Kinostart (DE): 10.02.2011;
TV-Erstsendung (DE): 17.05.2012, ARD, Debüt im Ersten
 

Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis 2011
Lola, Beste Filmmusik
Lola, Beste Nebendarstellerin
 
Bayerischer Filmpreis 2011
Beste Bildgestaltung
 
FBW 2010
Prädikat: besonders wertvoll
 
Filmfestspiele Biberach 2010
Debutbiber
 
IFF Hof 2010
Kodak Eastman Förderpreis
 
IFF Montreal 2010
FIPRESCI Preis
 
Kinofest Lünen 2010
Berndt-Media-Preis , Bester Filmtitel
 
Filmfestival Zürich 2010
Bester Film der deutschsprachigen Reihe
 

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150.016 (Stand: September 2011)
Quelle: FFA

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