Die Wirkung der Hungerblockade auf die Volksgesundheit (1919-1921)

Regie
Produktionsfirma
Universum-Film AG (UFA) (Berlin) (Kulturabteilung)

<p>1.Teil: Blockade und Lebenshaltung
Darstellung der englischen Blockade im Kartentrick; leerstehende Markthalle; gefüllte Schaufenster von Lebensmittelgeschäften in Dänemark; leeres Schaufenster der jüdischen Fleischerei Bertha Berg in Berlin; weitere karg gefüllte Schaufenster; Textilienauslagen im Schuhhaus Leiser; Versteigerung von Ölgemälden im Schuhhaus Stiller; dänische und holländische Pferde im Gegensatz zu abgeklapperten deutschen Pferden; Schlachthof voller Rinder bei Friedensbetrieb, der leere Schlachthof im Kriege; Ziegen werden zum Schlachthof geführt; Trickdarstellung der Versorgung an Grundnahrungsmitteln 1913 und während des Krieges; Tabelle der täglichen Kalorien an rationierten Lebensmitteln 1914 -1917; Tages- bzw. Wochenrationen an Brot, Butter, Zucker, Milch und Fleisch; sportliche bzw. wohlgenährte männliche Körper zur Friedenszeit, abgemergelte Körper während des Krieges; Menschen suchen im Straßenabfall nach etwas Eßbarem.
2.Teil: Blockade und Krankheiten
Statistische Angaben zum Kindbettfieber 1912-1919; Erscheinungsbilder an Krankheiten einzelner Patienten während des Krieges: Hungerwassersucht (Hungerödem), Hungerknochenerweichung (Hungermalazie), Lungenschwindsucht, Bauchfelltuberkulose, Knochen- und Gelenktuberkulose, Halsdrüsentuberkulose, Hauttuberkulose, Frostbeulen und Amputation erfrorener Zehen; Menschenandrang vor einer Entlausungsanstalt; Kopfläuse und Krätze; Hautfalten infolge von Abmagerung; Statstik zur Sterblichkeit der Zivilbevölkerung 1911-1918.
3.Teil: Blockade und Kinder.
Gesunde Säuglinge aus der Friedenszeit im Gegensatz zu ausgemergelten Säuglingen im Kriege; Arbeit in einer Säuglingsfürsorgestelle, in Zeitungspapier gewickeltes Baby; Kleinkinder mit Hautausschlag; Kinderspeisung durch die amerikanische Quäkerorganisation; Schularzt bei der Untersuchung von Kindern; Vorstellung von Kindern mit Tuberkulose und Rachitis, Gegenüberstellung mit gesunden Kindern der jeweiligen Altersklasse. Quelle: Bundesarchiv</p>