Der Pfeifer von Niklashausen (1981/1982) - Filmanfang

Produktionsfirma
Alfred Jungraithmayr Filmproduktion (Frankfurt am Main)
Kategorie
Filmanfänge

Regie: Alfred Jungraithmayr, Lew Hohmann

Das Video zeigt die ersten fünf Minuten des Films.  
Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum  

Filminhalt: Im Dorf Niklashausen im Taubertal herrscht Aufregung, als ein Volksstück über den Laienprediger Hans Böhm erneut aufgeführt werden soll. Der heute so genannte 'Pfeifer Hans' wurde im 15. Jahrhundert vom Bischof als Ketzer verbrannt, nachdem er Hunderte überzeugter Bäuer*innen ein neues Gottesreich ohne Kaiser und Papst gepredigt hatte. Während die Vorbereitungen für das Theaterstück laufen, zeigen Gespräche mit den Dorfbewohner*innen, wie sehr diese Vergangenheit sie heute noch bewegt.
Ab 1976 drehte Alfred Jungraithmayr zusammen mit dem WDR und der Unterstützung von Adolf Holl eine damals erfolgreiche Serie aus sechs sozialkritischen Filmen, die im kleinbäuerlichen Protestantismus verankert sind und die Geschichte von unangepassten Menschen thematisieren und reflektieren. "Der Pfeifer von Niklashausen – Eine Ketzergeschichte" ist ein Teil davon.

"Der Pfeifer von Niklashausen" wurde 2019 im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe (FFE) vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum digitalisiert.

filmportal.de, die zentrale Internet-Plattform zum deutschen Film und eine Abteilung des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, dokumentiert die Ergebnisse des Förderprogramms Filmerbe (FFE) von FFA, BKM und Bundesländern. Von abendfüllenden Produktionen in diesem Förderprogramm werden die Filmanfänge auf filmportal.de bereitgestellt. Dies gilt als Beleg für die erfolgreich durchgeführte Digitalisierung.