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Alle Fotos (6)Biografie
Gina Henkel wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren. Von 1983 bis 1993 erhielt sie Ballettunterricht. Ihr Debüt vor der Kamera gab sie bereits 1985 mit einem kleinen Auftritt in dem Fernsehspiel "Zufall"; zehn Jahre später folgte eine kleine Episodenrolle in der Krimiserie "Schwarz greift ein".
Wie es zu diesen frühen Rollen kam, ist nicht bekannt, doch Henkels Leidenschaft für die Schauspielerei war damit offenbar geweckt: Von 2001 bis 2005 absolvierte sie in Leipzig ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy". Während dieser Zeit stand sie am Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theaterhaus Jena auf der Bühne.
Nach ihrem Abschluss 2005 wurde Henkel Ensemblemitglied am Nürnberger Staatstheater; dort stand sie in so unterschiedlichen Stücken wie "Tartuffe" und "Der Kick" auf der Bühne. 2009 verließ sie das Ensemble und gastierte in den nächsten Jahren unter anderem am Münchner Residenztheater (2009), dem Berliner Maxim-Gorki-Theater (2012/13), dem Potsdamer Hans-Otto-Theater (2015), dem Schauspiel Stuttgart, (2017), dem Staatstheater Hannover (2018) und dem Staatstheater Braunschweig (2020). Daneben wirkte Henkel in diversen freien Projekten für die Sophiensäle, das Hebbel am Ufer, das Ballhaus Ost und das Theater RMPE mit. 2018 war sie im Frankfurter Portikus in einer Video-Arbeit des bildenden Künstlers Paul McCarthy zu sehen.
Ab 2016 wirkte Gina Henkel regelmäßig auch in TV- und Kinoproduktionen mit, zunächst meist in Nebenrollen, etwa als Sportlehrerin in "Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde" (2017) oder als Ex-Freundin von Alexander Fehlings Hauptfigur in "Gut gegen Nordwind" (2019). Außerdem übernahm sie Episodenrollen in Serien wie "SOKO Wismar" (2016) und "The Mopes" (2021).
Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte Henkel in "Wann kommst du meine Wunden küssen?", die Geschichte dreier alter Freund*innen, die sich nach vielen Jahren wiedersehen. In dem Drama "Krzyk - Losing Control" (2023), der im Wettbewerb des Filmfestival Max Ophüls Preis 2024 lief, hatte sie die Hauptrolle einer Frau, die nach einer unterlassenen Hilfeleistung von ihrem schlechten Gewissen heimgesucht wird.
Ab 2025 übernahm Henkel in der zweiten Staffel der Streaming-Serie "Maxton Hall – Die Welt zwischen uns" eine tragende Rolle als Mutter der beiden jungen Hauptfiguren (in der ersten Staffel wurde die Figur von Julia-Maria Köhler verkörpert, die aus terminlichen Gründen ausschied). Im Wettbewerb der Berlinale 2026 war Henkel in einer zentralen Rolle des Coming-of-Age- und Familiendramas "Etwas ganz Besonderes" zu sehen, als Mutter der jugendlichen Hauptfigur.