Weitere Namen
Carl Fechner (Weiterer Name)
Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
Gütersloh

Biografie

Carl-A. Fechner wurde 1963 in Gütersloh geboren. Nach dem Abitur ging er zur Bundeswehr und absolvierte während dieser Zeit ein Studium der Medienpädagogik (Abschluss 1980). In Folge des NATO-Doppelbeschlusses engagierte Fechner sich in der Friedensbewegung, hier vor allem im "Darmstädter Signal", einem Zusammenschluss aktiver und ehemaliger Offiziere, Unteroffiziere und Zivilbeschäftigter der Bundeswehr; unter anderem beteiligte er sich an den Sitzblockaden in der Mutlanger Heide, wo nukleare US-Mittelstreckenraketen stationiert waren. Als er aufgrund seiner Aktivitäten zwangsversetzt wurde, verließ Fechner 1987 die Bundeswehr.

Von 1987 bis 1989 arbeitete Carl-A. Fechner als Geschäftsführer des Tourneetheaters Berliner Compagnie und kurzzeitig auch als ARD-Auslandskorrespondent im Ersten Golfkrieg. 1989 gründete er als geschäftsführender Gesellschafter die fechnerMEDIA GmbH. Mit ihr produzierte er seither zahlreiche, teils preisgekrönte TV-Dokumentarfilme und Reportagen, meist zum Thema Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien. So etwa "Gesucht wird: Das Mülliardengeschäft" (1994), "Ausgekohlt – Vom Verschwinden einer Landschaft " (2004) und den Kino-Dokumentarfilm "Taking Root: The Vision of Wangari Maathai" (2008). Bei manchen Produktionen führte Fechner auch Co-Regie, so etwa bei den halbstündigen Lehrfilmen "Strom aus der Sonne - Fotovoltaik weltweit" (2000) und "Stromquelle Meer – Die Energie der Zukunft" (2006). Im Jahr 2009 erhielt er den Internationalen B.A.U.M.-Umweltpreis in der Kategorie Medien für die "erfolgreiche und professionelle Kommunikation von Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Globalisierungsthemen in Film-, TV- und Kinoformaten".

Im Jahr 2010 stellte Carl-A. Fechner seinen ersten eigenen Kino-Dokumentarfilm vor: "Die 4. Revolution - Energy Autonomy", über Menschen und Initiativen, die sich für die Verbreitung erneuerbarer Energiequellen einsetzen. Von der Wiesbadener Filmbewertungsstelle (FBW) wurde er zum Dokumentarfilm des Monats gekürt. Im Jahre 2016 folgte mit "Power to Change – Die EnergieRebellion" ein weiterer Film über die Chancen und Möglichkeiten der nachhaltigen Energiegewinnung. Er wurde auf mehreren internationalen Festivals preisgekrönt, so etwa mit dem Impact Award beim Vancouver International Film Festival. Daneben produzierte Fechner weiterhin TV-Reportagen und Imagefilme sowie die preisgekrönten Kino-Dokumentarfilme "Passion for Planet" (2015, als Co-Produzent) und "The Farmer and I" (2016). Im Winter 2018 startete Fechners Dokumentarfilm "Climate Warriors" in den Kinos. Einmal mehr ging es darin um Aktivisten und umweltbewusste Politiker in Deutschland und den USA, die sich für eine weltweite Energiewende und den Kampf gegen den Klimawandel engagieren. 

Auch jenseits seines filmischen Schaffens setzt Fechner sich mit Petitionen und Medienkampagnen für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien ein. Seit 2016 ist er Vorstand von Protect the Planet - Gesellschaft für ökologischen Aufbruch.

FILMOGRAFIE

2019/2020
  • Regie
  • Drehbuch
2017/2018
  • Regie
  • Produzent
2014/2015
  • Produzent
2014-2016
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
2013-2016
  • Schnitt
  • Produzent