Inhalt
In einem Mosaik aus Wochenschau-Material und zahlreichen Interviews macht sich Marcel Ophüls auf eine "filmische Wahrheitssuche nach den Wurzeln des Totalitarismus". Er trifft Ankläger und Angeklagte der Nürnberger Prozesse, darunter hochrangige NS-Kriegsverbrecher wie Karl Dönitz und Albert Speer oder den wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu lebenslanger Haft verurteilten Medizin-Professor Gerhard Rose. Faktenreich stellt der Film den historischen Prozess in Beziehung zur deutschen Gegenwart Mitte der 1970er-Jahre – und zu den Kriegen in Vietnam und Algerien. Ein "Meisterwerk der Kunst und des Gewissens" (Time Magazine), das um die Frage kreist: Was hat Nürnberg bewirkt?
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