25. Deutscher Hörfilmpreis 2027: Aufruf zur Einreichung von Hörfilm-Produktionen zum Jubiläum

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verleiht am 16. März 2027 bei einer Jubiläumsgala in Berlin zum 25. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Ab sofort und bis zum 15. Oktober 2026 können Vorschläge für Hörfilm-Produktionen eingereicht werden.

 

Die Kategorien sind:
- Spielfilm Kino
- Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming
- Serie 
- Dokumentation
- Kinder-/Jugendfilm
- Filmerbe

In den Einreichungsrichtlinien wird neben den Angaben zum Film darum gebeten, bei der Vorstellung des Audiodeskriptions-Teams explizit auch zu benennen, ob und in welcher Funktion eine blinde oder sehbehinderte Person an der Erstellung beteiligt war. Weitere wichtige Angaben sind das Produktionsjahr der Audiodeskription sowie wann und über welchen Ausstrahlungsweg sie für das Publikum zugänglich gemacht wurde. 

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 jährlich in Berlin vergeben. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD) wird der Preis auch "ADele" genannt.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Beim 24. Deutschen Hörfilmpreis wurden "Like a Complete Unknown", "Nostalgia", "Oktoberfest 1905 (Staffel 2)", "Elio", "Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen" und "Die Verliebten" mit einer ADele ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an "Pumuckl und das große Missverständnis".

Quelle und weitere Informationen: www.deutscher-hoerfilmpreis.de