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14. Auflage der FFA-Studie über Kino-Sonderformen

Die Filmförderungsanstalt FFA hat die 14. Auflag ihrer Studie über Kino-Sonderformen vorgelegt.

 

Kino-Sonderformen (u. a. Filmfeste, Open-Air- und kommunale Kinos) haben im letzten Jahr sowohl bei Umsatz und Tickets als auch im Bestand kräftiger zugelegt als der Kinomarkt insgesamt. Fast 5,4 Mio. Ticketverkäufe sorgten bei den Sonderformen für ein Plus von 1,1 Prozent, Multiplexe und herkömmliche Kinos legten im selben Zeitraum um 1,0 bzw. 0,9 Prozent zu. Und von den 64 Leinwänden, die im letzten Jahr zum Leinwandbestand hinzukamen, zählen 23 zu den Sonderformen. Am häufigsten vertreten sind in diesem Marktsegment die kommunalen/kulturellen Kinos (157), Universitätskinos (152) und Kinos von Vereinen (142). Die Zahlen weist die aktuelle Auflage der FFA-Studie "Kino-Sonderformen 2013 – 2017" aus, die in diesem Jahr in ihrer 14. Auflage die Entwicklung des Kinosaalbestandes, der Besucher- und Umsatzzahlen sowie des durchschnittlichen Eintrittspreises analysiert.

Weitere Details in der Übersicht:
•    Der Zuwachs bei den Sonderform-Leinwänden resultierte vor allem aus einem Anstieg bei den Wanderkinos (24,1%), gefolgt von den regelmäßigen Open-Airs mit 10,0 Prozent
•    Großen Anteil an der positiven Entwicklung in diesem Teilmarkt hatten vor allem die unregelmäßigen Open-Air-Veranstaltungen, die im Vorjahr mit 564 Leinwänden den höchsten Bestand seit Erhebung der Zahlen aufweisen
•    Im Fünfjahresvergleich verzeichneten die regelmäßigen Open-Air-Kinos das größte Leinwandplus (24,5%), während die Saisonkinos am stärksten verloren (22,5%)
•    Nach Ticketverkäufen stärkste Sonderform blieben mit rund 1,6 Mio. verkauften Eintrittskarten erneut die kommunalen Kinos
•    Das größte Ticketplus konnten die Autokinos generieren (15,2%), im Fünfjahresvergleich war der Besucheranstieg bei den Filmfesten mit 36,0% am stärksten
•    Beim Umsatz konnten – genau wie bei den Tickets – die Autokinos (20,5%) die höchsten Zuwächse verzeichnen, während im Fünfjahresvergleich die Filmfeste den größten Umsatzsprung (27,6%) machten, gefolgt von den Wanderkinos mit 27,2 Prozent
•    Sonderform-Kinos bieten nach wie vor die preisgünstigste Möglichkeit, einen Kinofilm auf großer Leinwand zu sehen: Im Durchschnitt kostete ein Ticket 6,46 Euro – wobei die Universitätskinos mit durchschnittlich 2,34 den geringsten Eintrittspreis nehmen

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie "Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2013 bis 2017" finden Sie unter www.ffa.de.

Quelle: www.ffa.de