Inhalt
Nach dem Ende der DDR gerät Kadir, ein ehemaliger algerischer Vertragsarbeiter, völlig aus seinem bisherigen Leben. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik erfährt er, dass seine deutsche Frau die Scheidung eingereicht hat und ihm den Kontakt zu seinem kleinen Sohn verweigert. Daraufhin entführt Kadir das Kind und flieht mit ihm nach Süden. Auf ihrer ziellosen Reise durch ein fremd und bedrohlich wirkendes Deutschland begegnen Vater und Sohn verschiedenen Menschen und durchqueren zunehmend trostlose Landschaften. Die äußere Reise spiegelt dabei Kadirs innere Orientierungslosigkeit und seine Suche nach einem Platz in einer Gesellschaft, in der er nach dem Ende der DDR keinen Halt mehr findet.
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