Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet den Düsseldorfer Maler Bernd Schwarzer, dessen gesamtes Schaffen einem einzigen Ziel gilt: einem kompromisslosen künstlerischen Bekenntnis zu Europa. Seine Werke hängen in Museen und politischen Institutionen wie dem Bundestag und Schloss Bellevue. Während Schwarzer unbeirrt an seiner Vision festhält, gerät sein Leben zunehmend aus der Balance. Konflikte mit Sammler*innen, Galerist*innen und langjährigen Weggefährt*innen häufen sich; die Grenze zwischen künstlerischer Besessenheit und persönlicher Krise beginnt zu verschwimmen. Gleichzeitig zeichnet der Film das Porträt eines exzentrischen Kunstbetriebs und greift die alte Vorstellung vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn auf. Er beleuchtet die Spannungen zwischen Kreativität, Freiheit, Selbstinszenierung und Markt und fragt, wie weit außergewöhnliche Begabung tragen kann, bevor sie in Selbstzerstörung umschlägt.
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