Mein Weg nach Olympia

Deutschland 2012/2013 Dokumentarfilm

Inhalt

Die Geschichte von einem, der auszog, seine Angst vor dem Sport zu überwinden, und vor allem von denen, die ihn treiben. Niko von Glasow, der "einzige kurzarmige Filmregisseur Deutschlands", reist um die Welt, um Sportler zu treffen, die sich auf die Paralympics 2012 vorbereiten: die einarmige Tischtennisspielerin Aida Husic Dahlen aus Norwegen, den vom Hals ab gelähmten Boccia-Champion Greg Polychronidis aus Griechenland, den kurzarmigen Bogenschützen Matt Stutzman aus den USA, die einbeinige Schwimmerin Christiane Reppe aus Deutschland und das Sitting-Volleyball-Team aus Ruanda. Wissbegierig, heiter und selbstironisch reflektiert der Film, was die Sportler antreibt, an ihre physischen und psychischen Grenzen zu gehen, und wie ihnen der Sport Lebensmut vermittelt. So überzeugend, dass im Laufe der Begegnungen der Regisseur sogar seine persönliche Abneigung gegen jede Art von sportlicher Betätigung allmählich ablegt.

Nach "Nobody’s Perfect" und "Alles wird gut" beendet Niko von Glasow mit "Mein Weg nach Olympia" seine Trilogie über Leben und Fühlen von Menschen mit Behinderung. In bestechenden Aufnahmen, teils in Zeitlupe, dokumentiert er Kraft, Charakterstärke und äußerste Konzentration.

Quelle: 63. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Titel

  • Originaltitel (DE) Mein Weg nach Olympia

Fassungen

Original

Länge:
86 min
Format:
DCP, 1:1,85
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 04.04.2013, 138112, ohne Altersbeschränkung/feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 15.02.2013, Berlin, IFF - Berlinale Special;
Kinostart (DE): 17.10.2013