Lamento

Deutschland 2012-2014 Spielfilm

Inhalt

Magdalena hat eine existenzielle Krise zu bewältigen: Ihre Tochter Sara hat vor einiger Zeit Selbstmord begangen. Die Trauer sitzt tief und will nicht vergehen. Doch wie sehr das Ereignis sie auch erschüttert hat, im Alltag "funktioniert" Magdalena reibungslos: Sie versucht Saras Hund Truls zu verkaufen, holt den Sohn ihrer zweiten Tochter vom Klavierunterricht ab, isst mit der Familie zu Abend, besucht eine spiritistische Sitzung und geht in eine Bar. Alles Dinge, die sie sonst auch getan hat – strikte Alltagsrituale lassen ihren Schmerz nicht an die Oberfläche. Erst als Saras ehemaliger Freund zu Besuch kommt, bahnt sich die Trauer einen Weg durch Verleugnung, Sprachlosigkeit und Schuldgefühle.

Ungreifbar, trotzdem sachlich und handfest stellt die schwedische Darstellerin Gunilla Röör die durch den Tod der Tochter entstandene Leere dar und lässt dabei den verdrängten Schmerz zwischen den Polen Zerbrechlichkeit und Trotz, Verzagtheit und Entschlusskraft durchscheinen.

Quelle: 64. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

 

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Credits

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Dreharbeiten

    • 17.08.2012 - 18.09.2012: Schweden
Länge:
87 min
Format:
HD, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 19.08.2014, 146576, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 09.02.2014, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 09.10.2014

Titel

  • Originaltitel (DE) Lamento

Fassungen

Original

Länge:
87 min
Format:
HD, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 19.08.2014, 146576, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 09.02.2014, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 09.10.2014

Auszeichnungen

Sehsüchte 2014
  • Bester Schnitt
FBW 2013
  • Prädikat: besonders wertvoll
First Steps Awards 2013
  • FIRST STEPS Award, Abendfüllender Spielfilm