Graft Versus Host

Georgien Deutschland 2025/2026 Kurz-Dokumentarfilm

Inhalt

Ausgangspunkt von ​"Graft Versus Host" ist die Diagnose einer seltenen Krebsart beim Filmemacher. Diese Erkrankung, das T-Zell-Lymphom, führt zum Versagen des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrmechanismen. Die medizinische Behandlung erfolgte in drei Phasen: 1. Remission der Krebszellen, 2. Immuntransplantation und 3. Anpassung an ein neues Immunsystem. 

Der Film nutzt diese drei Phasen als Rahmen, um den Zusammenbruch der Sowjetunion, die Einführung der freien Marktwirtschaft als neues Wirtschaftssystem und einen langwierigen Anpassungsprozess zu spiegeln, der von chronischen Nebenwirkungen geprägt ist. Weit davon entfernt zu behaupten, dass die Biologie ein Modell für eine perfekte Gesellschaftsordnung bietet, verwendet Graft Versus Host medizinische Terminologie, um komplexe geopolitische Veränderungen der jüngeren Geschichte und die vielschichtigen Ursachen der beunruhigenden politischen Realität von heute zu erfassen.

Quelle: 76. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Länge:
31 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): 16.02.2026, Berlin, IFF - Berlinale Shorts, Urania

Titel

  • Originaltitel (DE) Graft Versus Host

Fassungen

Original

Länge:
31 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): 16.02.2026, Berlin, IFF - Berlinale Shorts, Urania