Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Deutschland 2010-2012 Spielfilm

Inhalt

Arbeit steht für Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. Sie ist aber auch ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich durch Politik und Medien umgibt. Regisseur Konstantin Faigle untersucht in seinem Film diesen Mythos. Rund um den Globus befragt er dazu Experten wie den amerikanischen Sozialhistoriker Benjamin Hunnicutt, für den die Arbeit längst die Religion als sinnstiftende Instanz des Menschen abgelöst hat. Er bereist Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Im Ruhrgebiet etwa, wo er die letzten "heiligen" Bergarbeiter trifft. Oder in den USA, wo er einen kalifornischen Ein-Mann-Fernsehsender besucht, der seine Beiträge komplett via Internet auf den Philippinen schneiden lässt. Parallel dazu stellt Faigle in inszenierten Sequenzen Prototypen der deutschen Arbeitswelt vor: vom ausgebrannten Ingenieur über die emanzipierte Freelancerin bis zum glücklichen Müßiggänger. "Frohes Schaffen" ist eine humorvolle wie schmerzhafte Auseinandersetzung mit unserem "heiligen" Lebenssinn Arbeit.

Quelle: Filmfestival Max Ophüls Preis 2013

 

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Credits

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Dreharbeiten

    • Köln
Länge:
102 min
Format:
16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 14.01.2013, 136821, ohne Altersbeschränkung/feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 13.11.2012, Kassel, Dokfest;
Kinostart (DE): 02.05.2013

Titel

  • Arbeitstitel (DE) Arbeit, Arbeit, Halleluja!
  • Arbeitstitel (DE) Arbeit, Arbeit entheiligt werde dein Name
  • Originaltitel (DE) Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral
  • Weiterer Titel (DE) Frohes Schaffen

Fassungen

Original

Länge:
102 min
Format:
16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 14.01.2013, 136821, ohne Altersbeschränkung/feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 13.11.2012, Kassel, Dokfest;
Kinostart (DE): 02.05.2013