Freier Fall: Johanna K.

Deutschland 1992 TV-Dokumentarfilm

Inhalt

In ihrem früheren Leben war Johanna K. als Bauingenieur Herr Kamermans in Holland unterwegs und hat Deiche und Wege gebaut. Dann hat sie ihre Vorliebe für die wunderschönen Kleider und das Cabaret entdeckt und als Tänzerin zu sich gefunden. Mit angenehmer Ruhe und Gelassenheit, und mit bewundernswerter Reflektiertheit, erzählt sie von verschiedenen Stationen ihres erfahrungsreichen Lebens zwischen Sankt Pauli und Ibiza, zwischen der eigenen Geschlechteridentität und gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungen. Johanna K. erzählt auch von ihren gescheiterten Unternehmungen wie der Pleite mit einer Bar; von ihren nachfolgenden Erfahrungen als Stripperin und Sexarbeiterin und von ihrem alternden Körper und Botox-Narben. 

Klaus Wildenhahn und Gisela Tuchtenhagen porträtieren sie und ihr Umfeld behutsam, sie folgen dem Rhythmus, den die Protagonistin und die jeweilige Situation vorgeben. So spielt auch Johannas jüngere Freundin und Verbündete Andrea eine wichtige Rolle in diesem vielschichtigen Dokumentarfilm, der nicht zuletzt durch diese zweite Protagonistin Unterschiede und auch Konfliktlinien innerhalb der Community thematisiert. (Borjana Gakovic)
 

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Credits

Alle Credits

Länge:
92 min
Format:
16mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): Dezember 1992, Leipzig

Titel

  • Originaltitel (DE) Freier Fall: Johanna K.

Fassungen

Original

Länge:
92 min
Format:
16mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): Dezember 1992, Leipzig