Endstation Seeshaupt

Deutschland 2010 Dokumentarfilm

Inhalt

Dokumentarfilm über die Fahrt eines Zuges, der im April 1945 mit etwa 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf-Mettenheim auf eine Irrfahrt durch Bayern geschickt wurde. Das Ziel der Nazis war es, die Gefangenen vor den nahenden Truppen der Alliierten zu verstecken. Gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Louis Sneh begeben sich die Filmemacher auch eine Zugreise entlang der damaligen Strecke. Dabei erzählt Sneh vom Leid im Vernichtungslager, von Hunger, Krankheit und Tod, von den Zwischenfällen in Poing, München, Beuerberg und von der erlösenden Befreiung in Seeshaupt. Neben ihm berichtet auch Max Mannheimer von seinen Erlebnissen. Nach einer Odyssee durch die Konzentrationslager brachte man ihn nach Mühldorf; an Flecktyphus erkrankt trat er die furchtbare Zugfahrt an – und überlebte. "Ihr tragt keine Verantwortung, für das was geschehen ist,", sagt er, "aber Ihr tragt Verantwortung für das, was in Zukunft geschehen wird."

 

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Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • April 2010 - März 2011
Länge:
2677 m, 98 min
Format:
35mm, 16:9
Bild/Ton:
Farbe + s/w, Dolby Digital Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 09.10.2011, 129806, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.07.2010, Starnberg, Fünf Seen Filmfestival;
Kinostart (DE): 21.04.2011

Titel

  • Weiterer Titel (DE) Endstation Seeshaupt. Eine Reise durch Oberbayern 1945-2010
  • Weiterer Titel (DE) Endstation Seeshaupt - der Todeszug von 1945
  • Originaltitel (DE) Endstation Seeshaupt
  • Verleihtitel (DE) Endstation Seeshaupt (Digitalisierte Fassung)

Fassungen

Original

Länge:
2677 m, 98 min
Format:
35mm, 16:9
Bild/Ton:
Farbe + s/w, Dolby Digital Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 09.10.2011, 129806, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.07.2010, Starnberg, Fünf Seen Filmfestival;
Kinostart (DE): 21.04.2011

Formatfassung

Abschnittstitel
  • Verleihtitel (DE)
  • Endstation Seeshaupt (Digitalisierte Fassung)
Länge:
98 min
Format:
DCP 2K, 16:9
Bild/Ton:
Farbe + s/w, Stereo Digital
Aufführung:

Erstaufführung (DE): 23.04.2020

Auszeichnungen

FBW 2012
  • Prädikat: wertvoll
  • Dokumentarfilm des Monats