Die geheime Macht

Deutschland 1927 Spielfilm

Inhalt

Kaum einer, der sich in das Emigrantenlokal „Fremder Vogel“ verirrt, würde ahnen, dass der Portier früher einmal ein General, der Kellner ein Fürst und der Koch ein Admiral war und dass das Fräulein an der Theke eigentlich die Prinzessin Sinaide ist, die gezwungen wurde, ihre Heimat zu verlassen. Der Stammgast Mirow weiß sehr wohl um die Vergangenheit der Betreiber - er wartet nur darauf, dass seine Mutter endlich aus der alten Heimat eintrifft, um dann auch ins Lager der Emigranten zu wechseln. Der Grund: in seiner Heimat ließ er sich gegen Weisung der verhassten Regierung bestechen, weshalb ihm eine hohe Strafe droht. Doch die Agenten der Feinde schlafen nicht. Kommissar Sajenko spürt Mirow im „Fremden Vogel“ auf und teilt ihm mit, dass man seine Mutter an der Grenze festhält, und zwar so lange, bis er sich in der Heimat dem Gericht stellt. Als die Emigranten den Kommissar erkennen, kann Mirow sie kaum davon abbringen, ihn zu töten - denn der Tod Sajenkos würde unweigerlich die Hinrichtung seiner Mutter nach sich ziehen. Also schmieden die rachelüsternen Emigranten einen Plan, um den fiesen Sajenko angreifbar zu machen: Sinaide, die der Agent nicht erkannt hat, erobert im Handumdrehen sein Herz und bringt ihn dazu, Bestechungsgeld anzunehmen. Damit steht auch er in der Heimat auf der Abschussliste.

 

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Produktionsleitung

Dreharbeiten

    • November 1927 - Dezember 1927: Döberitzer Feld (Flugzeugaufnahmen)
Format:
35mm
Bild/Ton:
s/w, stumm
Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.02.1928, Berlin, Gloria-Palast

Titel

  • Verleihtitel (US) Sajenko - the Sovjet
  • weitere Schreibweise Geheime Macht
  • Originaltitel (DE) Die geheime Macht

Fassungen

Original

Format:
35mm
Bild/Ton:
s/w, stumm
Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.02.1928, Berlin, Gloria-Palast

Prüffassung

Länge:
6 Akte, 2802 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 30.12.1927, B.17759, Jugendverbot

Länge:
6 Akte, 2752 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 25.01.1928, B.17973, Jugendverbot