Der scheintote Chinese

Deutschland 1928 Kurz-Animationsfilm

Inhalt

Der hungrige chinesische Junge Ping Pong bekommt von einem unbekannten Ehepaar einen Fisch zu essen. Er verschluckt sich dabei an einer Gräte und fällt um. Das Ehepaar ist entsetzt und liefert ihn vor der Tür eines Arztes ab. Dieser stellt fest, dass der Junge tot ist und will ihn loswerden. Er wirft ihn vom Dach herunter, direkt in das Haus eines alten Mannes, der den toten Jungen auf die Straße schafft. Ein Betrunkener schlägt in seinem Rausch auf den Jungen ein. Ein weiterer Mann ruft um Hilfe, da er glaubt, er würde den Jungen töten. Die Polizei fasst ihn. Nun soll der Betrunkene gehängt werden. Vom schlechten Gewissen geplagt, gibt der alte Mann vor, der Mörder zu sein. Doch bevor sich die Schlinge um seinen Hals zuzieht, gesteht der Arzt, dass er der Mörder sei und nimmt seinen Platz ein. Darauf erheben auch die Eheleute ihre Stimme und gestehen ebenfalls. Während sie den Henker anflehen, ihr Leben zu verschonen, geschieht das Wunder: Ping Pong erwacht!

 

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Jeanpaul Goergen
Der scheintote Chinese
Der Film "Der scheintote Chinese" von Lotte Reiniger war Teil eines Filmprogramms über das Thema Kammermusik und Filmmusik, das am 4. Mai 1929 als Nachtvorstellung im Kino Alhambra in Berlin stattfand. Paul Dessau dirigierte das Alhambra-Kommerorchester. "Für den 'Scheintoten Chinesen" hat Erdmann eine reizvolle flüssige Musik geschrieben. Nach der Idylle hin wird der Rhythmus des bezaubernden Silhouettenspiels erfasst und wird selber zur Arabeske der Arabeske." (Lotte H. Eisner: Kammermusik und Filmmusik. In: Der Film-Kurier, Nr. 107, 6.5.1929)

Credits

Alle Credits

Titel

  • Originaltitel (DE) Der scheintote Chinese

Fassungen

Original

Länge:
1 Akte, 333 m
Format:
35mm, 1:1.33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 11.10.1928, B.20421, Jugendfrei

Prüffassung

Format:
16mm
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Prüfung (DE): 09.10.1935, B.28402, Jugendfrei

Länge:
103 m, 4 min
Format:
35mm, 1:1.33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 06.03.1931, B.28402, Jugendfrei