Cyankali

Deutschland 1930 Spielfilm

Inhalt

Der bereits mit einigen Tonsequenzen ausgestattete Stummfilm ist ein sozialkritisches Manifest gegen den damals noch in verschärfter Form geltenden Abtreibungsparagraphen 218. Ende der 1920er Jahre kämpfen die Berliner Büroangestellte Hete Fent und ihr Verlobter, der Fabrikarbeiter Paul, um ihr materielles Überleben. Als Hete schwanger wird, wollen die beiden das Kind trotz ihrer Existenznöte behalten. Doch dann werden Paul und die anderen Arbeiter ihrer Lohnforderungen wegen aus der Fabrik ausgesperrt. Hete sieht keinen anderen Ausweg mehr und bemüht sich um einen Schwangerschaftsabbruch. Sie findet jedoch keinen Arzt, der ihr helfen will, und landet bei einer Kurpfuscherin, die ihr Cyankali verabreicht, um eine Fehlgeburt einzuleiten. Hete stirbt qualvoll an dem Gift, und ihre Mutter wird wegen Beihilfe zur Abtreibung verhaftet.

 

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Regie

Drehbuch

Darsteller

Produktionsfirma

Alle Credits

Regie

Drehbuch

Darsteller

Produktionsfirma

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Prüfung/Zensur:

Prüfung: 04.12.1930, Verbot;
Prüfung: 07.08.1930;
Prüfung: 18.11.1930;
Prüfung: 13.03.1930

Aufführung:

Uraufführung (DE): 23.05.1930, Berlin, Babylon

Titel

  • Originaltitel (DE) Cyankali

Fassungen

Original

Prüfung/Zensur:

Prüfung: 04.12.1930, Verbot;
Prüfung: 07.08.1930;
Prüfung: 18.11.1930;
Prüfung: 13.03.1930

Aufführung:

Uraufführung (DE): 23.05.1930, Berlin, Babylon

Prüffassung

Länge:
10 Akte, 2500 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 19.05.1930, B.25969, Jugendverbot

Länge:
10 Akte, 2500 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 29.08.1930, O.00872, Verbot

Länge:
9 Akte, 2156 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 02.04.1930, B.25516, Jugendverbot

Länge:
9 Akte, 2505 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 11.04.1930, B.25592, Jugendverbot

Länge:
10 Akte, 2413 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 12.09.1930, B.26831, Jugendverbot

Länge:
10 Akte, 2408 m
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 12.12.1930, O.01156, Jugendverbot