Inhalt
Das Ehepaar Emilia und Francesco lebt in Kalabrien. Francesco hat gerade die Diagnose Alzheimer im Anfangsstadium erhalten. Ihren älteren Sohn Giuseppe haben sie bereits informiert, doch der jüngere Sohn Antonello, der in Deutschland lebt und sich kaum noch bei ihnen meldet, weiß noch nichts davon. Um ihm die Nachricht persönlich mitzuteilen, beschließen Emilia und Francesco, ihn zu besuchen. In Deutschland angekommen, werden sie zunächst bei Freunden untergebracht, bevor sie eine Nacht in der Wohnung des Sohnes verbringen dürfen. Antonello wirkt mager, blass und in sich gekehrt. Zwischen ihm und den Eltern herrscht verlegenes Schweigen, kurze Treffen verlaufen höflich, aber distanziert. Während der Sohn sich entzieht, finden Emilia und Francesco in ihrer gegenseitigen Zuneigung Halt.
Antonello Scarpelli erzählt in seinem autofiktionalen Film eine intime Familiengeschichte, in der er gemeinsam mit seinen Eltern vor der Kamera steht, während professionelle Schauspieler*innen Nebenrollen übernehmen.
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