Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet den Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg auf einer letzten Reise durch seine ostfriesische Heimat. Ein Großteil seiner Familie wurde bis 1945 von den Nationalsozialisten ermordet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wanderte Weinberg gemeinsam mit seiner Schwester in die USA aus und kehrte erst 60 Jahre später nach Ostfriesland zurück. Seitdem setzte er sich unermüdlich gegen das Vergessen des Menschheitsverbrechens ein und sprach mit Schüler*innen und Erwachsenen, darunter auch ehemaligen Wehrmachtssoldaten, über seine Erfahrungen. Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel begleiten ihn und seine langjährige Pflegerin Gerda Dänekas, mit der er bis zu seinem Lebensende den Kampf gegen das Vergessen führte. Albrecht Weinberg starb am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren in Leer.
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.