Der gelbe Schein

Deutschland 1918 Spielfilm

Inhalt

Nach dem Tod ihres jüdischen Adoptivvaters versucht Lea in St. Petersburg eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten, um Medizin zu studieren. Eine Aufenthaltserlaubnis können Jüdinnen jedoch nur mittels eines gelben Scheins erwerben, der wiederum ausschließlich Prostituierten ausgestellt wird. Als Konsequenz führt Lea ein Doppelleben als Studentin unter falschem Namen und als Prostituierte. Als sie eines Tages auffliegt, wendet sich ihr Kommilitone Dimitri, in den sie sich verliebt hat, von ihr ab. Vor lauter Kummer begeht Lea einen Selbstmordversuch und wird in eine Klinik gebracht. Dort stellt sich heraus, dass sie in Wirklichkeit die Tochter eben jenes Professors ist, bei dem sie erfolgreich studiert hat. Sie wird wieder gesund und kommt mit Dimitri zusammen.

Das Melodram mit Star Pola Negri bezieht ungewöhnlich deutlich Stellung gegen Antisemitismus.

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Dreharbeiten

    • Studioaufnahmen: Ufa-Union-Ateliers, Berlin-Tempelhof
    • Aussenaufnahmen: Nalewski-Viertel, Warschau
Länge:
1624 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): September 1918

Aufführung:

Uraufführung (DE): 22.11.1918

Titel

  • Originaltitel (DE) Der gelbe Schein
  • Verleihtitel (US) The Devil's Pawn

Fassungen

Original

Länge:
1624 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): September 1918

Aufführung:

Uraufführung (DE): 22.11.1918

Verleihfassung

Länge:
5 Akte, 1571 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 19.09.1921, M.00722, Jugendverbot

Länge:
4 Akte, 1450 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 11.10.1921, B.02471, Jugendverbot

Abschnittstitel
  • Verleihtitel (US)
  • The Devil's Pawn
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm