Sieben neu ins Kino kommende Spiel- und zwei Dokumentarfilme, darunter die neuen Filme von Doris Dörrie, Andreas Dresen und Emily Atef, erhalten kulturelle Verleihförderung. Insgesamt hat die Jury 472.500 Euro vergeben.
Im Drama "Frau Winkler verlässt das Haus" (Starttermin: 1. Oktober) erzählt Doris Dörrie eine Mutter-Tochter-Geschichte in Zeiten KI-gestützter Pflege, Andreas Dresens "Alte Liebe" (8. Oktober) stellt ein Paar nach 40 Jahren Ehe in den Mittelpunkt. Emily Atefs Drama "Call Me Queen" (15. Oktober) über die Freundschaft zweier Frauen vor dem Hintergrund der HIV-Pandemie in den Neunzigerjahren wurde in Toronto uraufgeführt, Shahrbanoo Sadats Komödie "No Good Men" (10. Dezember“) über eine Kamerafrau beim afghanischen Fernsehen vor Machtübernahme der Taliban eröffnete die diesjährige Berlinale, auf der auch Sophie Heldmans im Schottland des 19. Jahrhunderts angesiedeltes historisches Drama "Eine Schule für Jane Cumming" (21. Januar) und Yulia Lokshinas Dokumentarfilm "Im Umkreis des Paradieses" (3. Dezember) über eine mystische Stadt in Paraguay Premiere feierten.
Mit kultureller Verleihförderung starten außerdem der Gewinner des Großen Preises der Jury aus Sundance, Visar Morinas im Kosovo spielendes Ehedrama "Von Scham und Geld" (24. September), Ann Orens Beitrag zum Wettbewerb von Locarno, das Mystery-Drama "Objet a" (21. Januar), sowie Güner Yasemin Balcis und Jesco Denzels Dokumentarfilm "Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf" (10. September) über einen im hohen Alter in seine Heimat zurückkehrenden Holocaust-Überlebenden.
Die nächste Fördersitzung der Jury für Verleihförderung findet am 17. November 2026 statt, Einreichfrist ist der 29. September. Zur Übersicht der kommenden Einreich- und Sitzungstermine
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Quelle: www.ffa.de