Solo Sunny

DDR 1978-1980 Spielfilm

Summary

Solo Sunny

Sunny is a singer in a band which is constantly on the road. She therefore leads a relatively restless life. She is single; living on her own, she takes things into her own hands. Besides, she has no difficulty warding off men who harass her or try to chat her up. And she generally sees to it that what talent she has, is not overly exploited by others. Still, Sunny yearns for a great love experience. She gets to know Ralph, a philosopher, and believes she has found her true love. But Ralph does not return her love in the same way. Harry, who owns a taxi company, loves Sunny and, being well off, can offer her an easy and fun life. But he is not the one she wants. In the band, Sunny demonstratively turns down Norbert′s obtrusive advances and she cold-shoulders him so completely that he kicks her out. He takes on a new young singer who is prepared to do everything expected of her in order to further her career. At this very point, Sunny discovers that Ralph is betraying her. She is deeply unhappy and when a solo appearance in a bar is a flop, she opts for suicide as a last resort. Her life is saved. It is especially the friendship and selfless help of former colleague, Christine, which enables Sunny to actively face up to life again.

Source: German films Service & Marketing GmbH

 

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Falk Schwarz
Sunny bleibt solo
„Sunny, das Mädchen mit dem goldenen Herzen, das es besser verdient hätte“, so beschreibt Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase seine Figur der Sunny. Sie tingelt durch die biederen dörflichen Tanzsäle der DDR (was herrschte dort für ein Mief und Muff!), singt mit vollem Einsatz und wirft hin, wenn sie der dümmliche Moderator beleidigt („gehört trotz ihrer Jahre noch zum Nachwuchs“) und ekelt sich vor dem Zuschauer, der bei ihrem Gesang in seinem Essen stochert. Sie ist ehrgeizig, selbstbewusst und gleichzeitig naiv - vor allem, wenn es um Männer geht. Da ist der brave Taxifahrer, mit dem es einfach nicht funktioniert, dann der philosophisch angehauchte Typ, der das Leben aus Büchern kennt und der sinnlichen Sunny nichts entgegenzusetzen hat und ihr doch eine furchtbare Schmach zufügt. Diesem vielfach ambivalenten Charakter gibt Renate Krößner eine filmisch ideale Gestalt - sie schaut fraulich aus, macht auch mal auf Vamp auf der Bühne, und ist dann doch wieder traurig, verletzlich, unsicher und jungmädchenhaft. Regisseur Konrad Wolf lässt vieles in der Schwebe, Szenen werden nicht zuende agiert, die Schwarzblende unterbricht oft mittendrin, aber es bleibt eine Leichtigkeit, die nur andeutet und die Fantasie des Zuschauers anregt. Ein Film des „dazwischen“, was gar nicht in Bildern gezeigt wird und sich doch zu einem Eindruck verdichtet. Man kann diese Sunny einfach nur lieben. Das Alles gedreht in abbruchreifen Häusern in Berlin (die DDR-Zensur nahm es hin…), wo das Aussen dann zum Innen wird. Sunny verpasst das Leben, das sie sich vorgestellt hat. Sie greift zu Tabletten und macht einen Suizidversuch. Als sie wieder aufwacht, entsteht in ihr eine neue Kraft. Sie stöckelt energisch durch die verschneiten Straßen Berlins und stellt sich einer neuen Band vor. „Ich bin Sunny. Ich will hier singen“. Ein Happyend? Eher ein weiterer Versuch, mit ihrem Leben etwas anzufangen. Doch innerlich ist diese Sunny jetzt anders. Ob die Katharsis wirkt?

Credits

All Credits

Director

Co-Director

Assistant director

Script editor

Director of photography

Assistant camera

Still photography

Production design

Costume design

Editing

Sound

Music performer

Cast

Unit production manager

Location manager

Original distributor

Shoot

    • 1978 - 1979: Berlin/Ost (Prenzlauer Berg u.a.) und Umgebung
Duration:
2845 m, 104 min
Format:
35mm, 1:1,66
Video/Audio:
Orwocolor, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 13.03.1980, 51400, ab 16 Jahre / feiertagsfrei;
FSK-Prüfung (DE): 24.04.1980, 51400 [2. FSK-Prüfung]

Screening:

Uraufführung (DE): 17.01.1980, Berlin, International

Titles

  • Originaltitel (DD) Solo Sunny

Versions

Original

Duration:
2845 m, 104 min
Format:
35mm, 1:1,66
Video/Audio:
Orwocolor, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 13.03.1980, 51400, ab 16 Jahre / feiertagsfrei;
FSK-Prüfung (DE): 24.04.1980, 51400 [2. FSK-Prüfung]

Screening:

Uraufführung (DE): 17.01.1980, Berlin, International

Prüffassung

Duration:
2854 m, 104 min

Awards

Chicago IFF 1980
  • Goldene Plakette
Berlin IFF 1980
  • Silbener Bär, Beste Darstellerin
  • Preis der Leserjury der "Berliner Morgenpost"
  • FIPRESCI Preis