• Twitter
  • Facebook
  • Print
  • Forward

Liebelei

Deutschland 1932/1933 Spielfilm

Summary


Liebelei


Turn-of-the-century Vienna. Lieutenant Fritz Lobheimer is having a secret affair with the Baroness Eggersdorf, but wants to end the relationship because he is constantly afraid of being found out. However, the Baroness wants to hear nothing of it. In the meantime, the Baroness′ husband becomes suspicous and returns home early one day. Fritz is able to sneak out unnoticed, but the Baron finds a strange key - the key that Fritz gave the Baroness to his apartment. Suddenly the Baron appears one night during a party at Fritz′ apartment - using the key he found, thus revealing Fritz as his wife′s secret lover. Fritz must then face death when his code of honor compels him to duel a Baron.

Source: German films Service & Marketing GmbH

 

Comments

You have seen this movie? We are looking forward to your comment!

Falk Schwarz
Die Kunst der Andeutung
Max Ophüls verlangte etwas von seinen Kameramännern. Er dachte weniger in Einzelbildern, sondern eher in Sequenzen, ständige Bewegung der Kamera war dafür die Voraussetzung. Kameramann Franz Planer liess Schienen bauen, hängte die Kamera an Kräne und leistete, was damals noch unmöglich schien. So ist diese Tragödie eine einzige lange Bewegung. Fritz (Wolfgang Liebeneiner) und Christine (Magda Schneider) tanzen weltvergessen und glücklich, und die Kamera lässt sie nicht los, scheint um sie herum mitzutanzen. Aber die Kamera wird auch diskret: die dramatischen Höhepunkte finden ausserhalb des Bildes statt. Wir sehen, wie die Kutschen im verschneiten Wald heranrollen, wir sehen, wie die Distanz von 30 Schritten vermessen wird, wir wissen, dass das Duell zwischen Baron von Eggersdorf (kalt, zynisch: Gustaf Gründgens) und Fritz, dem Liebhaber seiner Frau, stattfinden wird. Der Baron hat den ersten Schuss. Aber wir sehen nichts von dem Duell. Wir hören lediglich einen einzigen Schuss. Und voller Vorahnungen fragt Mizzi (Luise Ullrich): „Und wo bleibt der zweite Schuss?“ - Als es zu diesem Duell kommt, muss Christine (die nichts davon weiss) im Theater vorsingen. Und wie aus einer Ahnung heraus, verheddert sie sich bei „Brüderlein und Schwesterlein“ und wir wissen: in diesem Moment wird ihr Liebster im Duell getötet. Als sie die schreckliche Nachricht vom Tod ihres Fritz erfährt, da sitzt sie in Großaufnahme da, mit nacktem Gesicht, in dem sich „Verständnislosigkeit, Trauer, Entsetzen und Verzweiflung“ (Asper) ausdrücken. Als sie sich aus dem Fenster stürzt, bleibt wiederum der Zuschauer „draussen“. Wir sehen es nicht - nur die offenen Fensterflügel schlagen im Wind hin- und her. Unten liegt die tote Christine. Die Kunst der Sublimierung und Verfeinerung der Bildersprache mit sorgsam abgewogenen sparsamen Dialogen - das beherrschte Ophüls meisterhaft. Die Premiere seines Films am 16. März 1933 erlebte er noch - dann musste er Deutschland verlassen.

Credits

Director

Director of photography

Editing

Cast

All Credits

Director

Assistant director

Co-author

Director of photography

Assistant camera

Still photography

Production design

Costumes

Editing

Sound

Conductor

Cast

Unit production manager

Location manager

Production assistant

Shoot

    • 29.12.1932 - Januar 1933: Berlin (Reitplatzszenen), Schreiberhau/Riesengebirge (Schlittenszenen), Wien
Duration:
7 Akte, 2412 m, 88 min
Format:
35mm, 1:1,33
Video/Audio:
s/w, Tobis-Klangfilm
Censorship/Age rating:

Zensur (DE): 27.02.1933, B.33269, Jugendverbot

Screening:

Uraufführung (AT): 24.02.1933, Wien, Theater-Kino;
Erstaufführung (DE): 10.03.1933, Leipzig, Ufa-Theater;
Kinostart (DE): 16.03.1933

Titles

  • Originaltitel (DE) Liebelei

Versions

Original

Länge:
7 Akte, 2412 m, 88 min
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 27.02.1933, B.33269, Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (AT): 24.02.1933, Wien, Theater-Kino;
Erstaufführung (DE): 10.03.1933, Leipzig, Ufa-Theater;
Kinostart (DE): 16.03.1933

Prüffassung

Länge:
82 min
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 22.03.1995, 01802 [3. FSK-Prüfung]

Länge:
2560 m, 94 min
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm