ifs internationale filmschule köln

Titel

ifs internationale filmschule köln
Quelle: ifs internationale filmschule köln
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Geschichte

Die ifs internationale filmschule köln – eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen – ist eine der jüngsten unter den deutschen Film(hoch)schulen. Die ifs ging Anfang 2000 aus den erfolgreichen Modellen der Schreibschule Köln e.V. und der Filmschule NRW e.V. hervor, mit dem Ziel, die Angebote weiter auszubauen. 2002 hat sie sich mit dem Start des Studiengangs Film (Drehbuch – Filmregie – Kreativ Produzieren) von einer reinen Weiterbildungsinstitution zur Aus- und Weiterbildungseinrichtung für den Filmnachwuchs entwickelt. Durch einen Vertrag mit der Fachhochschule Köln bietet die ifs den Abschluss "Bachelor of Arts" an – als erste öffentlich geförderte Filmschule in Deutschland. Die ifs ist außerdem die einzige Filmschule in Deutschland, die Tochter einer großen Filmförder-institution (Filmstiftung NRW) ist. Neben der Filmstiftung NRW als Hauptgesellschafter ist das ZDF weiterer Gesellschafter der ifs.

Längst hat sich die ifs zu einer anerkannten und etablierten Größe in der Filmlandschaft entwickelt. Auch das Bachelor-Konzept hat sich bewährt: Zum Sommersemester 2009 ist der zweite Bachelor-Studiengang – "Editing Bild und Ton" – gestartet.

Philosophie

Die individuelle und intensive Betreuung steht im Mittelpunkt von Aus- und Weiterbildung an der ifs. Dafür bilden kleine Studierendenzahlen und ein 2-Jahres-Rhythmus bei der Zulassung zum Studium den organisatorischen Rahmen. In der Lehre liegt der Fokus auf der Verbindung wissenschaftlich-theoretischer und handwerklicher Grundlagen mit intensiver Projektarbeit. Film studieren an der ifs heißt vor allem erzählen lernen. Die Filmausbildung orientiert sich an den Prinzipien des narrativen Films, des Storytellings. Die Kombination von beruflicher Spezialisierung und interdisziplinärer Kooperation ist kennzeichnend für die Ausbildung an der ifs. In der Teamarbeit entstehen fruchtbare Arbeitsbeziehungen, die lange über die Zeit an der ifs hinaus wirken. In den für BA-Studiengänge charakteristischen Schlüsselkompetenzen haben die Studierenden die Gelegenheit, ihre Persönlichkeit als Künstler zu bilden; dies bedeutet, sich selbst zu reflektieren, ein Gespür für gesellschaftliche und globale Zusammenhänge zu entwickeln, Ideen und Projekte vor einem großen Publikum zu vertreten, sich selbst und ein Team zu führen, und den Prozess eines Filmprojekts sicher zu gestalten. An der ifs lehren namhafte Professoren und Dozenten aus der ganzen Welt, die gleichzeitig Filmschaffende sind. So wird nicht nur der Transfer von professionellem und zeitgemäßem Orientierungswissen geleistet, für viele Studierende stellen sich so erste Wege und Verbindungen in die Branche her. Mut und Wille zu permanenter Entwicklung und Veränderung, auch wenn sie unbequem erscheint, zeichnen die ifs aus. Kontinuierliche Impulse erhält die ifs dabei sowohl durch den engen Austausch mit allen Bereichen der audiovisuellen Medienlandschaft als auch über die fortlaufende Evaluation ihrer Studiengänge und Weiterbildungen. Im Vordergrund stehen hierbei technologische Innovationen und die damit verbundenen medialen Entwicklungen der Zukunft: Wie bilden wir kreativen Filmnachwuchs professionell und zeitgemäß aus und weiter? Wie integrieren wir neue Medien in die Filmausbildung? In diesen Fragen manifestiert sich der Anspruch der ifs, flexibel auf die ästhetischen und kulturellen Auswirkungen der Digitalisierung zu reagieren. Damit bietet die ifs ihren Studierenden eine innovative Medienausbildung, die künstlerisch und handwerklich die Grundlagen für professionelles Filmemachen legt und dabei neue technologische Entwicklungen sowie ihre ästhetischen und dramaturgischen Potenziale berücksichtigt und vermittelt.

Vernetzung

Die ifs pflegt national und international enge Kontakte und Kooperationen mit anderen Hochschulen, darunter die Fachhochschule Dortmund, die Kunsthochschule für Medien Köln, die Folkwang-hochschule Essen, die Filmakademie Ludwigsburg, die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam, die Andrzej Wajda Master School of Film Directing in Warschau, die Sam Spiegel Film and Television School in Jerusalem, die finnische Tampere School of Art and Media und das FTII Film- und Television Institute of India in Pune. Die ifs ist Mitglied im internationalen Verband der Film- und Fernsehhochschulen CILECT.

Dozenten

Eine internationale Auswahl an Dozenten aus der Branche garantiert neben einem hohen Niveau auch interkulturelle Perspektiven und gibt Anregungen zur globalen Kooperation. In den Studiengängen unterrichten zusätzlich 7 Professoren.

Unter den Dozenten, Professoren und Paten der ifs finden sich namhafte Filmemacher wie Regisseur und Honorarprofessor Dominik Graf ("Der rote Kakadu", "Der Felsen"), Regisseur und Professor für Spielfilmregie Hans-Erich Viet ("Die Stunde der Offiziere", "Deutschland nervt"), Regisseur und Professor für Dokumentarfilm Dominik Wessely ("Geheiligtes Gebein", "Gegenschuss"), Produzent und Professor für Kreativ Produzieren Gerd Haag ("Die Entdeckung der Currywurst", "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez"), Drehbuchautor, Regisseur und Professor für Drehbuch/Dramaturgie Peter Henning ("Schattenkinder", "Sheherazade"), Professor für Angewandte Medienwissenschaften, Schwerpunkt: Audiovisuelle Kunst und Kommunikation Dr. Gundolf S. Freyermuth, Sounddesigner und Professor für Editing Bild und Ton André Bendocchi-Alves ("Effi Briest", "Selbstgespräche"), Drehbuchautorin Ruth Toma ("Emmas Glück", "Solino"), Drehbuchautor, Dramaturg und Regisseur Daniel Speck ("Maria, ihm schmeckt"s nicht", "Die Hölle von Verdun") und Produzent Jakob Claussen ("Maria, ihm schmeckt’s nicht", "Krabat"). Des weiteren lehren Produzentin Lynda Myles ("Killing Me Softly", "The Commitments"), Schauspieler Klaus Maria Brandauer ("Rembrandt", "Jenseits von Afrika"), Schauspieler und Regisseur Dani Levy ("Mein Führer", "Alles auf Zucker"), Regisseurin Hermine Huntgeburth ("Effi Briest", "Die weiße Massai"), Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone ("Vivere", "Verfolgt"), Regisseur Tom DiCillo ("When You’re Strange", "Living in Oblivion"), Regisseur Mike Figgis ("Cold Creek Manor", "Leaving Las Vegas"), Regisseur Bob Rafelson ("The Postman Always Rings Twice"), Szenenbildner Uli Hanisch ("The International", "Das Parfum"), Szenenbildner Allan Starski ("Oliver Twist", "Der Pianist"), Sound Designer Paul Huntsman ("The Cell", "Deep Impact"), Kostümbildnerin Lucia Faust ("Anonyma – Eine Frau in Berlin", "Agnes und seine Brüder"), VFX-Supervisor Sacha Bertram ("Prisoners of the Sun", "Krabat") und andere.

Programmangebot im Überblick

Studiengänge:

  • Studiengang Film mit den Schwerpunkten Drehbuch, Filmregie, Kreativ ProduzierenAbschluss: Bachelor of Arts Dauer: 7 SemesterZulassungsvoraussetzungen: Allgemeine Fachhochschul- oder Hochschulreife, Bewerbungsverfahren aus einer schriftlichen Bewerbung und einer Aufnahmeprüfung vor Ort
  • Studiengang "Editing Bild und Ton"Abschluss: Bachelor of ArtsDauer: 6 SemesterZulassungsvoraussetzungen: Allgemeine Fachhochschul- oder Hochschulreife, Bewerbungsverfahren aus einer schriftlichen Bewerbung und einer Aufnahmeprüfung vor Ort

Weiterbildungen: Autorenprogramm, International Producing, Szenenbild, Kostümbild, Maskenbild, Filmmontage/Sound, Schauspiel, Mobile Animation Content, Digitale Bildgestaltung, Masterclass Non-Fiction

Preise und Ehrungen

  • PHOENIX-Förderpreis für ifs-Absolvent Marcel Ahrenholz
  • Förderpreis für Koproduktion der Robert Bosch Stiftung an ifs-Absolventin Katrin Hohendahl
  • Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für ifs-Abschlussfilm "Der Verdacht" (Regie/Buch: Felix Hassenfratz, Produktion: Mathias Casanova)
  • 1. Kölner Design Preis für ifs-Abschlussfilm "Pietas" (Regie/Buch: Matthias vom Schemm, Produktion: Nima Kianzad)
  • First Steps Award für ifs-Abschlussfilm "Robin" (Regie: Hanno Olderdissen, Buch: Clemente Fernandez-Gil, Produktion: Katrin Hohendahl)
  • First Steps Commercial Award für ifs-Spot "Stunt" (Regie/Idee: Hanno Olderdissen, Markus Sehr)
  • Lexus Award New Talents Crossover für "Robin"
  • Studio Hamburg Nachwuchspreis, Beste Regie für "Robin"
  • Studio Hamburg Nachwuchspreis, Bestes Drehbuch für "Der Verdacht"

ifs internationale filmschule köln gmbh"Glückauf-Haus"Werderstr. 150672 KölnTel: +49 (0) 221-920188 – 0Fax: +49 (0) 221-920188 – 99
www.filmschule.deE-mail: info@filmschule.de

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