Berlinale-Jury für den Besten Erstlingsfilm

26.01.2010 | 18:10 Uhr

Berlinale-Jury für den Besten Erstlingsfilm



Die Berlinale engagiert sich seit 2006 mit der Einführung des Preises für den Besten Erstlingsfilm noch intensiver für den Filmnachwuchs. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet.


Das Preisgeld teilen sich Regisseur und Produzent des Preisträgerfilms. Zudem wird dem Regisseur ein hochwertiger "Viewfinder" als nützliches Werkzeug und Erinnerungsstatuette überreicht.

Spielfilmdebüts aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Generation Kplus und 14plus sowie Debüts des Forums werden um den Preis konkurrieren. Die Gewinner werden am 20. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe:

Michael Verhoeven (Deutschland) - Juryvorsitz
Michael Verhoeven, eine der prägenden Persönlichkeiten des deutschen Films, präsentierte 1967 sein Spielfilmdebüt "Paarungen". Sein Antikriegsfilm "O.K." führte 1970 zu einem Eklat unter den Berlinale-Wettbewerbsjuroren. Verhoeven, der seine eigene Produktionsfirma unterhält, hat eine Reihe viel beachteter Filme zur deutschen Vergangenheit gedreht, darunter "Die weiße Rose" (1982) und "Das schreckliche Mädchen" (1990).

Ben Foster (USA)
Ben Foster gehört zu den viel versprechendsten jungen Darstellern in Hollywood. Er spielte verstörte Teenager ("Bang, bang, du bist tot", "Six Feet Under"), Comic-Helden ("X-Men – Der letzte Widerstand") und launische Cowboys ("Todeszug nach Yuma"), und erhielt 2006 für seine Rolle in Nick Cassavetes" "Alpha Dog" den Young Hollywood Award. 2009 war er mit dem Drama "The Messenger" zu Gast im Berlinale Wettbewerb.

Lorna Tee (Malaysia) Die Produzentin Lorna Tee ist eine bekannte Größe in der asiatischen Filmszene. 2005 übernahm sie bei Focus Films Hongkong Marketing und Vertrieb. Heute ist sie sowohl Geschäftsführerin des asiatischen Filmfonds Irresistible Films in Hongkong als auch Besitzerin ihrer eigenen Filmproduktion Paperheart (Malaysia). Mit Paperheart produzierte sie "Rain Dogs", "At The End of Daybreak" und "My Daughter".

Für den "Best First Feature Award" qualifizieren sich unter anderen die deutschen Produktionen "Shahada" von Burhan Qurbani (Wettbewerb), "Die Fremde" von Feo Aladag (Panorama), "Au revoir Taipei" von Arvin Chen (Taiwan/USA/ Deutschland, Forum) und "Eine flexible Frau" von Tatjana Turanskyj (Forum).

Sämtliche qualifizierten Filme finden Sie unter:
www.berlinale.de

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