Karriere
Inhalt
Günter Walcher ist ein unpolitischer westdeutscher Durchschnittsbürger, arbeitsamer Angestellter eines Konzerns, ein kleines Rad im Getriebe. Ihm wird die Beförderung zum Abteilungsleiter angeboten, wenn er einen Grund für die Entlassung des kommunistischen Betriebsratsvorsitzenden Zacharias findet. Walcher befindet sich im Gewissenskonflikt. Er erinnert sich, wie er während des Krieges als Hitlerjunge schon einmal am Tod eines Menschen schuldig wurde. Dennoch wirft er alle moralischen Bedenken über Bord und denunziert seinen Kollegen. Die Karriere ist ihm das höhere Gut.
Für große Teile des Films wurde das Material von "Die Russen kommen", der 1968 verboten wurde, verwendet.
Credits
| Regie: | Heiner Carow |
| Drehbuch: | Heiner Carow, Hermann Herlinghaus, Claus Küchenmeister |
| Kamera: | Jürgen Brauer |
| Schnitt: | Evelyn Carow |
| Musik: | Peter Gotthardt, Dietrich Kittner (Lieder) |
| Darsteller: | |
| Gert Krause-Melzer | Günter Walcher |
| Rüdiger Joswig | Harald Walcher |
| Katja Paryla | Frau Walcher |
| Horst Hiemer | Herr Walcher |
| Rolf Ludwig | Vater Walcher |
| Brigitte Krause | Mutter Walcher |
| Jürgen Hentsch | Direktor Stahlberg |
| Ilse Bastubbe | Frau Stahlberg |
| Vsevolod Safonov | Golbkow |
| Gerd Micheel | Wilmenroth |
| Produktionsfirma: | DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DD) Karriere |
| Arbeitstitel Kompliment EK II |
| Weiterer Titel Um den Preis unseres Lebens |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2505 m, 92 min |
| Format: | 35mm, 1:2,35 |
| Bild/Ton: | s/w, Ton |
| Aufführung: | Uraufführung (DD): 15.04.1971, Berlin, International |



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