Weitere Namen
Kurt von Haller (Pseudonym)
Regie, Drehbuch, Schnitt
Dresden

Biografie

Ekkehard Scheven wurde 1921 in Dresden geboren. Nach seinem Abitur 1940 leistete er zunächst Arbeitsdienst, dann nahm er ein Studium der Dramaturgie an der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin auf, wurde jedoch 1941 zur Wehrmacht einberufen und kämpfte unter anderem an der Ostfront. Nach seiner Rückkehr nach zwei Jahren Kriegsgefangenschaft in den USA studierte er Ästhetik und Kunstwissenschaft. Außerdem beschäftigte er sich ab 1950 intensiv mit Roulette und der Analyse von Zufall und Wahrscheinlichkeiten. Er veröffentlichte Aufsätze in Fachzeitschriften und arbeitete als Journalist.

Von 1952 bis 1954 arbeitete Ekkehard Scheven am Deutschen Institut für Filmkunde in Wiesbaden. 1956 heiratete er eine Schwedin, mit der er fünf Kinder bekam. Während der 1950er und Anfang der 1960er Jahre drehte er rund 50 meist kurze Dokumentarfilme. Sein Werk "Das Wunder des Films" wurde auf der vierten Berlinale gezeigt.

1964 begann Scheven, für das Fernsehen zu arbeiten und erhielt einen unbefristeten Vertrag beim Norddeutschen Rundfunk. Er organisierte Programmabläufe und verfasste Ansagetexte.

Nach Erwerb seines ersten Taschenrechners 1970 begann Scheven, Wahrscheinlichkeitstabellen zu erstellen und beschäftigte sich nun noch intensiver mit Roulette. 1979 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Kurt von Haller sein erstes Buch "Die Berechnung des Zufalls – Grundlagen der Roulettwissenschaft". Seit 1979 verwendete er auch Computer für Roulette-Simulationen und -Berechnungen. 1984 ging Ekkehard Scheven in Ruhestand und ließ sich in der Schweiz nieder.

Er publizierte allerdings weiter, immer unter dem Pseudonym Kurt von Haller: Er war Herausgeber des umfangreichen "Roulett-Lexikons" und schrieb das Buch "Des Zufalls unbekanntes Wesen – Vom klassischen Glücksspiel Roulett durch Berechnung zum intellektuellen Geschicklichkeitsspiel". 2004 gab er "Das Gesetz der kleinen Zahlen – Wie sich der Zufall berechnen lässt" heraus. Bereits seit 1999 analysierte er die Online-Roulettspiele verschiedenster Anbieter und erarbeitete speziell angepasste Progressionen.

2010 zogen Ekkehard Scheven und seine Frau Ulla ins Schleswig-Holsteinische Ahrensburg in eine Seniorenresidenz.

 

FILMOGRAFIE

1958
  • Regie
  • Drehbuch
1957
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1957
  • Regie
  • Schnitt
1955
  • Regie
  • Drehbuch
1955
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1954
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1954
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1954
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1954
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
1954
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt