Nach der jüngsten Sitzung der Deutsch-Französischen Förderkommission in Paris erhalten drei Koproduktionen zusammen 825.000 Euro "Minitraité"-Produktionsförderung. Neben den Partnerinnen aus Deutschland und Frankreich sind an jedem der drei Filme Produktionsfirmen aus jeweils zwei weiteren Ländern beteiligt.
Drei Frauenschicksale stehen im Zentrum der geförderten Dramen, alle drei Regisseurinnen verfilmen eigene Drehbücher. Vom Leben einer ukrainischen Soldatin nach dem Kriegseinsatz erzählt Masha Kondakova, "Warrior" entsteht als französisch-deutsch-ukrainische-polnische Koproduktion. Michelle Keserwanys Protagonistin arbeitet als Radiosprecherin in Beirut, an "Amara" sind neben den französischen und deutschen Produktionsfirmen auch Partnerinnen aus dem Libanon und Dänemark beteiligt. Und die kindliche Heldin aus Megha Ramaswamys "Reshma Shera" lebt in einer indischen Bergbauregion; das auf dem Berlinale Co-Production Market 2019 vorgestellte Projekt entsteht als Koproduktion zwischen Frankreich, Deutschland, Griechenland und Indien.
Die "Minitraité"-Förderung im Detail
Der nächste Einreichtermin für die Deutsch-Französische Koproduktionsförderung ist der 20. April 2026.
Alle Förderergebnisse finden Sie hier.
Quelle: www.ffa.de/