Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet drei Naturwissenschaftler*innen, die in ihrer Arbeit unmittelbar mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert sind. Maria erforscht als Glaziologin das Abschmelzen jahrtausendealten Eises, Sebastian untersucht als Professor für Physikalische Chemie Polymere, Nana arbeitet als Molekularbiologin zu biologischen Prozessen des Zellstoffwechsels. Da ihre Forschungsergebnisse politisch und gesellschaftlich nur begrenzt Resonanz finden, geraten die drei an die Grenzen ihrer Rolle als ausschließlich Forschende und beschließen, auf unterschiedliche Weise aktiv zu werden. Im Verlauf der Dokumentation verlassen sie den institutionellen Rahmen von Labor und Hörsaal und wenden sich verstärkt an die Öffentlichkeit. Sebastian sucht den Austausch auf öffentlichen Veranstaltungen, Maria engagiert sich in der Lokalpolitik, Nana beteiligt sich an wissenschaftsbasierten Formen des Aktivismus. Der Film zeichnet diesen Übergang nach und thematisiert die Frage, wie Wissenschaftler*innen Verantwortung über die Forschung hinaus wahrnehmen.
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.