Inhalt
Eine abgeschiedene religiöse Gemeinschaft lebt idyllisch am Ufer des Dnjestr in der Westukraine. Sie sind Pazifist*innen, Verwandte der Amish, bearbeiten ihr Land mit Pferd und Wagen. Kinder spielen im Fluss, Familien speisen ohne Strom im Kerzenlicht. Hier verlief die Front des Ersten, dann des Zweiten Weltkriegs, häufig führt Hochwasser zu heftigen Überschwemmungen. Seit 2022 herrscht wieder Krieg. Wenn der Blick zwischen Dorfgemeinschaft und ukrainischen Soldaten pendelt, die sich nach ihrer Heimat sehnen, sehen wir auch ohne Kampfszenen, wie unter dem Druck des Krieges Welten aufeinandertreffen.
Quelle: DOK.fest München 2026 / Emily Schuster-Woldan
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.