Inhalt
Germaine Acogny gilt als zentrale Figur des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes und wird oft als dessen "Mutter" bezeichnet. Sie verbindet traditionelle westafrikanische Tanzformen mit Einflüssen des europäischen Tanzes und hat daraus ihre eigene Methode entwickelt – die Acogny-Technik. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg war sie international als Tänzerin und Lehrerin aktiv und hat sowohl in Senegal als auch weltweit zahlreiche junge Tänzer*innen ausgebildet. Damit wurde sie zu einer prägenden künstlerischen Persönlichkeit des afrikanischen Kontinents. Für ihr Lebenswerk als Tänzerin, Choreografin und Mentorin wurde sie 2021 mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig ausgezeichnet.
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