Fotogalerie
Alle Fotos (10)Biografie
Marie Bloching, Jahrgang 1996, gab ihr Filmdebüt 2010 mit einer Hauptrolle in dem Low-Budget-Kurzfilm "Grün", gefolgt von einer Nebenrolle in dem Kurzfilm "Stran9ers in the ni9ht" (2011). Nach einer Pause begann sie 2014, regelmäßig als Schauspielerin zu arbeiten. Für ihren Part in Rainer Kaufmanns "Das beste aller Leben" (2015, TV), als Tochter einer chaotischen Familie, wurde sie 2016 für den Günter-Strack-Fernsehpreis nominiert. Im gleichen Jahr sah man sie in der Frank-Goosen-Verfilmung "Radio Heimat" (2016), wo sie zum Freundeskreis der im Mittelpunkt stehenden Jungs-clique gehörte. Ebenfalls 2016 begann Bloching eine Schauspielausbildung an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule, die sie 2020 abschloss.
Kleinere Nebenrollen hatte sie während dieser Zeit unter anderem in Rainer Kaufmanns Münchner "Tatort"-Episode "Die Liebe, ein seltsames Spiel" (2017). Daneben stand Bloching in Inszenierungen am Münchner Volkstheater (2018) und den Münchner Kammerspielen (2019/20) auf der Bühne.
Einem größeren Publikum wurde Marie Bloching durch die preisgekrönte Mockumentary-Fernsehserie "Die Discounter" (2021-2024) bekannt, in der sie als gelangweilte Supermarktkassiererin zum Hauptensemble gehörte. Eine wichtige Serienrolle hatte sie auch in mehreren Episoden der Sadcom "MaPa" als gute Freundin von Max Mauffs Hauptfigur, einem alleinerziehenden Vater.
In der vielgelobten Dramedy-Miniserie "Angemessen Angry" (2024) spielte Bloching die Hauptrolle einer Frau, die nach einer Vergewaltigung Superkräfte entwickelt, mit denen sie Sexualstraftäter erkennt und bekämpft. Für diese Rolle wurde sie für den Deutschen Fernsehpreis nominiert und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet (zusammen mit Regisseurin Elsa van Damke und Autorin Jana Forkel).
Thematisch entfernt verwandt war Blochings nächster Kinofilm, das Drama "Schwesterherz" (DE/ES 2025), über eine junge Frau, deren enge Beziehung zu ihrem Bruder ins Wanken gerät, als dieser der Vergewaltigung beschuldigt wird. Der Film feierte im Panorama der Berlinale 2025 Premiere und startete im Januar 2026 in den Kinos.