Das Meer ruft

Deutschland 1932/1933 Spielfilm
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Dauer
81:25 min

Quelle: Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen

 

Der baltische Kapitän Terje Wiggen arbeitet auf der Insel Moon als Lotse. Als der Steuermann des Schiffes "Carola“ erkrankt, ergreift er gegen den Willen seiner schwangeren Frau die Gelegenheit, das geliebte Seemannsleben wieder aufzunehmen. Kurz nach dem Auslaufen bricht der erste Weltkrieg aus. Die Besatzung wird bald darauf von anhaltender Windstille zermürbt. Nachdem sich der Kapitän mit der Pest infiziert hat, entsorgt Wiggen die verdorbenen Trinkwasservorräte. Der Unmut unter den Seeleuten wächst. Nach dem Tod des Kapitäns nehmen sie schließlich das Beiboot und lassen den Steuermann allein auf der "Carola“ zurück. Wiggen versucht erfolglos, das Schiff unter Kontrolle zu bringen und wird unverhofft vor der japanischen Küste gerettet. Bei seiner Rückkehr gelobt er feierlich, nun für immer bei Frau und Kind zu bleiben. Dieser Vorsatz wird verworfen, als die Deutsche Marine damit beginnt, die Zufahrtswege der Insel zu blockieren. Wiggen rudert nach Schweden, um Lebensmittel für seine Familie zu schmuggeln, wird auf dem Rückweg jedoch von einem deutschen Kapitän festgesetzt. Nach fünf Jahren Haft kehrt er erneut nach Moon zurück. Seine kürzlich verstorbene Frau hat ihre gemeinsame Tochter der Obhut einer Freundin überlassen. Wiggen sinnt auf Vergeltung. Wenig später kommt er an Bord eines Schiffes, um es aus dem Unwetter zu lotsen. In dem Kapitän erkennt er den für seine Inhaftierung verantwortlichen Deutschen. Nach einem wütenden Angriff sieht er dennoch von seiner Rache ab und geleitet das Schiff in Sicherheit.