Inhalt
Weihnachten in Berlin, 1991. Fernab jeder Familienidylle dokumentiert Karl Heinz Lotz ein persönliches Drama: Sein 13-jähriger Adoptivsohn David ist zum Straßenkind geworden und verschwindet immer wieder von zuhause. In dem Versuch zu verstehen, folgt Lotz seinem Sohn mit der Kamera in dessen Welt. Er begegnet weiteren Straßenkindern, gibt ihnen Raum und macht dabei die eigene Hilflosigkeit als Vater und Erwachsener spürbar. Die Kamera streift durch ein Land im Auflösungsprozess und fängt in Schwarz-Weiß-Bildern die tiefe emotionale Schieflage zwischen den Generationen nach der Wende ein.
Quelle: Defa-Stiftung
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