Inhalt
Der Film betrachtet Sprache als Mittel der Bedeutungsproduktion und beschäftigt sich mit der übertragbaren Macht, die ihr selbst innewohnt – einem Wert, der aus dem Mittel hervorgeht und nicht aus der Bedeutung. Als sich die Möglichkeit eröffnet, auf begehrtem und teurem 16-mm-Filmmaterial zu drehen, und angesichts eines restriktiven politischen Klimas, fragt sich eine Filmemacherin, welchen Preis sie für ihre Emigration nach Deutschland zahlen musste. Was muss man aufgeben, um im "Gelobten Land" leben zu können? Der analoge Film wird als Mittel der Sprache verstanden. Somit wendet sich der Film auch seinen eigenen Kommunikationsmitteln zu und hinterfragt die Nutzung von analogem Filmmaterial in heutigen Zeiten.
Quelle: 76. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
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