Inhalt
Nickolas Schott ist angehender Staatsanwalt und Vater einer kleinen Familie, die gerade an einem seiner Gerichtsfälle zu zerbrechen droht. Mit aller Macht versucht er, das Management des einflussreichen Bordells "Magma" vor Gericht wegen sexueller Ausbeutung an jungen Frauen zu belangen, als plötzlich seine Frau unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben kommt. Im Zuge erster Ermittlungen wird Nick plötzlich selbst des Mordes verdächtigt und muss untertauchen. Er flüchtet sich in den Untergrund der Stadt, wo er "zufällig" auf eine Bande Obdachloser stößt. Diese scheinen mit dem "Magma" in Verbindung zu stehen und verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Teilnahme an einem Medikamententest, der wenig fachgerecht in Hinterzimmern durchgeführt wird. Beim Versuch, eine Verbindung zwischen den Ereignissen herzustellen, muss Nick feststellen, dass auch er selbst nur Teil eines größeren Plans ist...
Die Idee zu ihrem Debütfilm kam Regisseurin Ilka Sparringa 2017 durch einen Zeitungsartikel, der die Machenschaften des Pharmakonzerns Novartis aufdeckte: Obdachlose nahmen in Polen an einem Medikamententest teil, ohne darüber aufgeklärt zu werden. Für einige von ihnen endete dieser Versuch tödlich. Novartis selbst wurde hierfür nie zur Rechenschaft gezogen. Gedreht wurde "Ohne Wahrheit" in Ostfriesland.
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