Nerven

Deutschland 1919 Spielfilm

Inhalt

München kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Erzählt werden die Geschichten dreier Menschen, die alle auf ihre persönliche Art von den Folgen des Krieges beeinflusst sind. Zum einen der konservative Fabrikbesitzer Roloff, der seinen Glauben an den technischen Fortschritt schon lange verloren hat. Zum anderen Lehrer Johannes, der sich zu einem Sprecher des Volkes gewandelt hat und Reformen fordert. Und schließlich Roloffs Schwester Marja, die in Johannes verliebt ist und treu seinen Ideologien folgt.

Wie sehr die Situation auf das Verhalten der Zeitgenossen Einfluss nimmt, zeigt sich, als Johannes Marjas Liebe aus religiöser Überzeugung ablehnt und sie ihn daraufhin der Vergewaltigung bezichtigt. Marjas Bruder, dessen Psyche stark unter dem Krieg gelitten hat, lügt für seine Schwester und belastet Johannes ebenfalls.

Zwar nimmt Marja wenig später alles zurück und entlastet Johannes dadurch, seine pazifistischen Ansichten teilt sie nun aber nicht mehr. Stattdessen ruft sie zum bewaffneten Kampf gegen das System auf.

 



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Dreharbeiten

    • Studioaufnahmen: Transatlantic-Film-Comp., München-Nymphenburg
    • Außenaufnahmen: Schloß Nymphenburg; München, Au; Allgäu; Königssee
Länge:
6 Akte, 2637 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, ohne Ton
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): Dezember 1919, Jugendverbot [Zensur Bayern]

Aufführung:

Uraufführung (DE): Dezember 1919, München, Kammer-Lichtspiele;
Erstaufführung (DE): 22.01.1920, Berlin, Marmorhaus

Titel

  • Originaltitel (DE) Nerven

Fassungen

Original

Länge:
6 Akte, 2637 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, ohne Ton
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): Dezember 1919, Jugendverbot [Zensur Bayern]

Aufführung:

Uraufführung (DE): Dezember 1919, München, Kammer-Lichtspiele;
Erstaufführung (DE): 22.01.1920, Berlin, Marmorhaus

Verleihfassung

Länge:
6 Akte, 2054 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, ohne Ton
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 15.11.1920, B.738, Jugendverbot