Mr. Long

Japan Deutschland China Hongkong Taiwan 2016/2017 Spielfilm

Inhalt

Profikiller Long aus Taiwan übernimmt einen Auftrag in Japan. Als die Sache schiefläuft, muss er fliehen und findet schwer verletzt Unterschlupf in einem verlassenen Viertel einer Kleinstadt. Ein kleiner Junge bringt ihm Wasser und Kleidung. Long richtet sich in einem der heruntergekommen Häuser ein und bereitet für sich und den achtjährigen Jun, dessen Mutter Lily drogensüchtig ist und wie Long ebenfalls aus Taiwan stammt, einfache Gerichte zu. Schnell spricht sich in der Nachbarschaft herum, wie schmackhaft Long kochen kann, und die Nachbarn besorgen ihm eine fahrbare Suppenküche. Bald stehen die Leute Schlange für Longs Nudelsuppe. Mit seiner Hilfe schafft Lily den Drogenentzug, und für kurze Zeit sieht es so aus, als könnte für die unkonventionelle Schicksalsgemeinschaft ein neues Leben beginnen. Die Suche nach einem Weg aus der Spirale der Gewalt, nach Ruhe und Geborgenheit durchziehen das Werk des japanischen Regisseurs Sabu.

 

Nahtlos reihen sich dabei raue Szenen eines Gangsterfilms an zarte Momente einer sich anbahnenden Liebesgeschichte, und perfekt choreografierte Gewaltausbrüche werden mit kontemplativen Koch-Szenen oder überraschenden Slapstick-Einlagen kombiniert.

Quelle: 67. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Länge:
129 min
Format:
DCP, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 05.09.2017, 171256, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 13.02.2017, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 14.09.2017

Titel

  • Originaltitel (DE) Mr. Long

Fassungen

Original

Länge:
129 min
Format:
DCP, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 05.09.2017, 171256, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 13.02.2017, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 14.09.2017