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Klänge des Verschweigens

Deutschland 2011-2013 Dokumentarfilm

Inhalt

Klaus Stanjek nähert sich in diesem Dokumentarfilm dem Geheimnis seines Onkels Willi Heckmann (1897-1995), der von Beginn der 1920er bis Mitte der 1960er Jahre ein erfolgreicher und angesehener Musiker war und durch ganz Deutschland tourte. Erst mit 40 fand Stanjek heraus, dass Heckmann schwul bzw. bisexuell war und aus diesem Grund acht Jahre in Konzentrationslagern der Nazis verbringen musste. Das Thema war aus verschiedenen Gründen bis dahin in der Familie absolut tabuisiert worden. Vermutlich war es die Musik – Heckmann spielte u.a. im großen Lagerorchester in KZ Mauthausen - die ihn das KZ überleben ließ. Anhand von sekundären Quellen wie Erzählungen, Interviews, Erinnerungen und archivierten Fotos von Willi Heckmann, denen im Film mit Hilfe moderner Technik Leben eingehaucht wird, nähert sich Stanjek sowohl der Geschichte seines Onkels als auch der belasteten und widersprüchlichen Vergangenheit deutscher Sozialgeschichte.

 

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Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • Berlin, Prag, Wien, Marienbad, Passau, Dachau, KZ Mauthausen
Länge:
88 min
Format:
DCP, 1:1,78
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 03.12.2012, 41886 (VV), ab 12 Jahre;
FSK-Prüfung (DE): 22.11.2013, 142034/K, ab 12 Jahre/feiertagsfrei

Aufführung:

Aufführung (DE): 11.05.2013, München, DOK.fest;
Kinostart (DE): 26.09.2013

Titel

  • Originaltitel (DE) Klänge des Verschweigens
  • Weiterer Titel Sounds from the Fog

Fassungen

Original

Länge:
88 min
Format:
DCP, 1:1,78
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 03.12.2012, 41886 (VV), ab 12 Jahre;
FSK-Prüfung (DE): 22.11.2013, 142034/K, ab 12 Jahre/feiertagsfrei

Aufführung:

Aufführung (DE): 11.05.2013, München, DOK.fest;
Kinostart (DE): 26.09.2013

Auszeichnungen

FBW 2014
  • Film des Monats Dezember 2014
  • Prädikat: besonders wertvoll
Nonfiktionale 2014
  • Bürgerpreis
Side-by-Side-Filmfestival St. Petersburg 2014
  • Bester Dokumentarfilm
Stadt Ludwigshafen 2013
  • William Dieterle Filmpreis