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Was bedeutet es, mit einer Diagnose zu leben, bei der unklar ist, ob man je genesen wird?
Filmemacherin Laura Kansy ist eine von geschätzt 650.000 Menschen in Deutschland, die an ME/CFS erkranken. Mit Anfang 30 wirft sie die wenig erforschte Multisystemerkrankung plötzlich aus der Bahn. Um ihren Zustand zu begreifen, beginnt sie zu filmen – in kleinen Schritten und mit Hilfe ihres Partners. Sie stellt sich für jede Tätigkeit die Sanduhr, um sich nicht zu überfordern. Dabei entsteht ein eindrücklicher Film, der tagebuchartig die Auseinandersetzung der jungen Frau mit ihrem neuen Ich dokumentiert.
Quelle: DOK.fest München 2026 / Kathi Seemann
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